Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/google-play-umstellung-macht-probleme-1203-90373.html    Veröffentlicht: 08.03.2012 16:48    Kurz-URL: https://glm.io/90373

Google Play

Umstellung macht Probleme

Google hat wie angekündigt damit begonnen, auf Android-Geräten die Anwendung Android Market durch die Play-Store-Anwendung zu ersetzen. So mancher Smartphone- oder Tablet-Besitzer hatte damit aber Probleme.

Unmittelbar nach der Vorstellung von Googles neuem Play-Konzept hat der Konzern damit begonnen, den bisherigen Android Market auf Android-Geräten auszutauschen. Beim Aufruf des Android Market erscheint dann ein Dialog mit den Nutzungsbedingungen zur Verwendung von Google Play.

In dem Dialog gibt es nur eine URL zu den Nutzungsbedingungen, nicht einmal einen Textauszug bietet Google an. Der Anwender muss also erst ein weiteres Mal klicken, um die mehrere Seiten langen Nutzungsbedingungen sehen zu können. Darin ist für den Anwender auf Anhieb kein Hinweis zu entdecken, dass durch die Zustimmung zu den Google-Play-Nutzungsbedingungen der bisherige Android Market deinstalliert wird.

Statt der Android-Market-Anwendung gibt es dann die neue Anwendung namens Play Store. Allerdings erfährt der durchschnittliche Gerätebesitzer davon eben nichts. Als Resultat fehlt nun das Android-Market-Icon auf Android-Smartphones und -Tablets, was natürlich auch für die Android-Startbildschirme gilt.

Für den Anwender sieht es dann so aus, als ob der Android Market weg ist und er keine Anwendungen mehr installieren oder aktualisieren kann. Gerätebesitzer müssen dann erst erahnen, dass der Android Market nun Play Store heißt und das Play-Store-Icon auf einen der Android-Startbildschirme gezogen werden muss, um weiterhin Android-Anwendungen über Googles Softwareshop beziehen zu können. Es bleibt Googles kleines Geheimnis, weshalb Gerätebesitzer vom Hersteller nicht besser über diese Änderung informiert werden.

Aber auch wenn Gerätebesitzer vorsichtig agieren, hilft ihnen das nicht. Denn wenn der Anwender den Play-Store-Nutzungsbedingungen nicht zustimmt, ist kein Zugriff mehr auf den Android Market möglich und der Anwender kann über Googles Softwareshop keine Anwendungen mehr installieren. Auch das Aktualisieren von Anwendungen geht dann nicht mehr.

Nachtrag vom 9. März 2012, 9:21 Uhr

Wir haben dieses Verhalten mit einem Nexus One mit Android 2.3.6 und einem Galaxy Tab der ersten Generation (mit Android 2.2 alias Froyo) beobachtet. Leser berichteten uns, dass das Android-Market-Icon beim Update nicht vom Startbildschirm entfernt wurde. Möglicherweise passiert es nicht bei allen Android-Geräten, dass das Android-Market-Icon nach dem Wechsel auf den Play-Store vom Startbildschirm entfernt wurde.  (ip)


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