Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/elgato-thunderbolt-ssd-ohne-netzteil-1203-90359.html    Veröffentlicht: 08.03.2012 10:29    Kurz-URL: https://glm.io/90359

Elgato

Thunderbolt-SSD ohne Netzteil

Elgato liefert seine externe Thunderbolt-SSD aus. Sie erfordert kein zusätzliches Netzteil.

Elgatos Thunderbolt-SSD ist lieferbar, in zwei verschiedenen Modellen mit 120 oder 240 GByte Speicherplatz. Die SSDs im Metallgehäuse benötigen keine externe Stromversorgung, diese erfolgt über den Thunderbolt-Anschluss. Sie können außer mit aktuellen Macs bald auch mit Ultabooks, Notebooks und Desktop-PCs genutzt werden. Die Elgato Thunderbolt SSD misst 83 x 21 x 131 mm und wiegt 270 g.

Auf der Cebit gab Elgato einen Einblick in die Technik der externen SSD. In ihr arbeitet ein Sata-3-Controller von Sandforce mit Echtzeitdatenkompression. Damit das Zubehör nicht zu viel Hitze entwickelt und genügend Spielraum für die Stromversorgung bleibt, hat sich Elgato für eine Sata-2-SSD entschieden. Zu deren IOPS machte Elgato keine Angaben, sie erzielt aber laut Benchmark beim Lesen knapp 270 MByte/s und beim Schreiben etwa 250 MByte/s.

Von den 10 Watt des aktiven Thunderbolt-Kabels gehen laut Elgato 2 Watt für die beiden Chips im Apple-Kabel verloren. Dazu kommen der Sandforce-Controller und die restlichen Komponenten. Für die SSD (3,5 Watt) bleiben laut Elgato letztlich maximal 4 Watt, so dass es nicht sinnvoll wäre, High-End-SSDs zu verwenden, die zwar schneller sind, aber auch mehr Energie benötigen.

Für seine Thunderbolt-SSD verlangt Elgato rund 400 Euro (120 GByte) respektive 650 Euro (240 GByte). Ein Thunderbolt-Kabel legt Elgato nicht bei, stattdessen muss ein Apple-Kabel für 50 Euro gekauft werden. Später will Elgato auch selbst Thunderbolt-Kabel anbieten. Insbesondere, da Apples Kabel 2 Meter lang ist und damit etwas überdimensioniert für ein mobiles Laufwerk, das in der Regel direkt neben dem Rechner steht.  (ck)


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