Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/lte-und-retina-display-apple-stellt-ipad-3-vor-1203-90347.html    Veröffentlicht: 07.03.2012 19:52    Kurz-URL: https://glm.io/90347

LTE und Retina-Display

Apple stellt iPad 3 vor

Apple hat in San Francisco das iPad 3 vorgestellt, dessen herausragendes Merkmal eine vierfach höhere Bildschirmauflösung ist. Der 9,7 Zoll große Bildschirm stellt 2.048 x 1.536 Pixel beziehungsweise 3,1 Megapixel dar. Darüber hinaus unterstützt das Tablet den schnellen Datenfunk LTE, allerdings nicht in Deutschland.

Apple hat mit dem iPad 3 zwar nicht die Pixeldichte des iPhone 4s erreicht, aber mit 264 Pixeln pro Zoll ist sie trotzdem sehr hoch. Apples Bezeichnung Retina-Display bezieht sich darauf, dass bei normaler Betrachtungsdistanz das Auge keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann.

Im Zuge der höheren Auflösung hat Apple mit dem A5X auch einen neuen Zweikernprozessor für das iPad 3 vorgestellt, der mit einer schnelleren Grafiklösung ausgerüstet ist. Die Kameraausstattung des iPad 3 hat Apple zwar nicht dem iPhone 4s angepasst, das 8 Megapixel Auflösung erreicht, aber die 5 Megapixel des rückwärtig belichteten CMOS-Sensors sind ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen 1-Megapixel-Auflösung des Vorgängertablets. Die Kameraoptik besteht aus fünf Glaselementen und einem Infrarot-Sperrfilter. Neben Fotos kann die Kamera des iPad 3 auch Videos in 1080p aufnehmen.

Apples Spracherkennung wird auch in das iPad 3 integriert. Neben der Leertaste der Bildschirmtastatur wird ein Mikrofon-Icon eingeblendet, mit dem der Anwender die Diktierfunktion aktiviert. Zum Start unterstützt das iPad 3 die Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Japanisch.

iPad 3 ab 16. März 2012 im Handel

Die iPad-3-Modelle mit integriertem Modem unterstützen nun den schnellen Datenfunk LTE sowie HSPA+ mit 21 MBit/s sowie DC-HSDPA mit 42 MBit/s. Die Übertragungsgeschwindigkeit im LTE-Bereich gibt Apple mit 73 MBit/s an. Allerdings beherrscht das iPad 3 LTE nur in den Frequenzbereichen 700 und 2.100 MHz, die deutschen LTE-Netze aber arbeiten in den Bereichen von 800 und 2.600 MHz.

Unterstützt der Mobilfunkanbieter die Hotspot-Funktion des iPad 3, kann es auch als Hotspot verwendet werden.

Die Breitbandunterstützung wirft natürlich die Frage auf, wie lange eine Akkuladung reichen wird. Das iPad 2 erreichte ungefähr zehn Stunden im Normalbetrieb und neun Stunden mit eingeschaltetem UMTS. Das iPad 3 schafft nach Herstellerangaben weiterhin im Normalbetrieb zehn und bei LTE-Aktivierung neun Stunden.

Das iPad 3 wiegt 635 Gramm und ist ungefähr 9,4 mm dick. An der Speicherausstattung hat sich nichts geändert. Das Spitzenmodell ist nach wie vor mit 64 GByte ausgestattet. Darüber hinaus gibt es Varianten mit 32 und 16 GByte. Die Preise lässt Apple unverändert. Das iPad 3 soll ab 16. März 2012 in den Handel kommen.

Die WLAN-Modelle in Schwarz oder Weiß und 16 GByte kosten 479 Euro. Das 32-GByte-Modell wird für 579 Euro verkauft und mit 64 GByte kostet es 679 Euro. Für das LTE-Modell (16 GByte) verlangt Apple 599 Euro. 32 GByte kosten 699 Euro und für 799 Euro gibt es das Spitzenmodell mit 64 GByte Speicher.

[Fotos: SFT - Spiele, Filme, Technik]  (ad)


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