Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/koubachi-pflanzensensor-mit-wlan-erinnert-ans-giessen-1203-90237.html    Veröffentlicht: 05.03.2012 08:33    Kurz-URL: https://glm.io/90237

Koubachi

Pflanzensensor mit WLAN erinnert ans Gießen

Von Koubachi stammt eine schnurlose Sensorlösung für Pflanzenliebhaber, die per WLAN übermittelt, wenn es wieder Zeit zum Gießen ist. Neben der Feuchtigkeit wird auch der Lichteinfall und die Temperatur gemessen.

Der Sensor ist mit einer Spitze ausgestattet, die tief in den Topf gesteckt wird. Heraus schaut nur noch der weiße, ellipsenförmige Körper des Pflanzensensors, in dem nicht nur die Funktechnik, sondern auch der Lichtsensor untergebracht ist.

Die beiden AA-Batterien sollen rund ein Jahr lang zur Stromversorgung ausreichen. Der Sensor misst 60 x 110 x 170 mm und wiegt mit Batterien 110 Gramm. Nach Herstellerangaben spielt es keine Rolle, ob die Pflanzen in Erde, Tonmaterial oder Sand wachsen. Der Pflanzensensor kann nur in Innenräumen eingesetzt werden.

Das WLAN-Modul (Wi-Fi 802.11 b/g) überträgt die Daten auf den Server des Herstellers, von dem der Nutzer sie per iPhone-App oder einer Webseite aus abrufen kann. Hier muss der Anwender auch festlegen, welche Pflanzensorten mit dem Sensor ausstaffiert werden, damit die Gießhinweise sowie Dünge- und Lichtempfehlungen artgerecht gegeben werden können.

Die Apps sind in Englisch und Deutsch verfügbar. Pro Pflanzensensor verlangt Koubachi rund 113 Euro. Ratschläge für Pflanzen ohne Sensor im Topf gibt die integrierte Enzyklopädie ebenfalls, doch Warnungen über zu wenig Wasser und Ähnliches können dann natürlich nicht ausgegeben werden.  (ad)


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