Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/apps-fuer-windows-8-es-darf-jeden-namen-nur-einmal-geben-1202-89789.html    Veröffentlicht: 15.02.2012 11:14    Kurz-URL: https://glm.io/89789

Apps für Windows 8

Es darf jeden Namen nur einmal geben

Der Windows Store wird mit Windows 8 zur zentralen Anlaufstelle für Windows-Applikationen. Dabei darf jeder Name nur für eine App genutzt werden, Doppelungen sind nicht erlaubt.

Microsoft ist bemüht, einiges, wofür Apple bei seinem App Store stark kritisiert wird und wurde, bei seinem Windows Store von Anfang besser zu machen. So soll das Einreichen von Apps einfach und der Prüfprozess sehr transparent und schnell sein. Zudem bietet Microsoft eine Testsoftware an, mit der Entwickler ihre Apps selbst auf die Einhaltung der technischen Anforderungen überprüfen können.

In einem Blogeintrag erläutert Jonathan Garrigues einige der Designentscheidungen, die Microsoft dabei getroffen hat, und verrät zudem einige neue Details. Beispielsweise gilt im Windows Store, dass jede App einen eindeutigen Namen haben muss. Damit Entwickler nicht erst nach der Fertigstellung ihrer App feststellen, dass der gewählte Name schon belegt ist, erlaubt Microsoft die Reservierung von Namen, schon bevor eine App eingereicht wird.

Darüber hinaus beschreibt Jonathan Garrigues die Einreichung und Prüfung von Apps. Bereits nach dem Upload eines Softwarepakets findet eine erste automatische Prüfung statt. Wird das Paket dann zur Veröffentlichung angemeldet, schließt eine als "Pre-Processing" bezeichnete Phase an. Microsoft überprüft dabei, ob alle zur Veröffentlichung notwendigen Informationen vorliegen. Darauf folgt eine technische Prüfung anhand des Windows App Certification Kit, das auch Entwicklern zur Verfügung steht, so dass sie sicherstellen können, dass ihre App diese Prüfung übersteht.

Es folgt eine Prüfung der Inhalte. Dabei schauen sich Microsoft-Mitarbeiter die App an und entscheiden, ob sie Microsofts Richtlinien für Inhalte entspricht. Da hier erstmals echte Menschen eingreifen, kann diese Phase länger dauern als alle vorhergehenden. Anschließend erfolgt die Veröffentlichung, es sei denn, der Entwickler hat ein späteres Release-Datum festgelegt. Microsoft signiert die App dann und stellt sie in den Windows Store.  (ji)


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