Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1112/88170.html    Veröffentlicht: 02.12.2011 14:11    Kurz-URL: https://glm.io/88170

Börsengang

Zynga will angeblich 1 Milliarde US-Dollar

Mitte Dezember 2011 will Zynga nach Angabe von US-Medien rund 15 Prozent seiner Aktien an der Börse platzieren und dabei etwa 1 Milliarde US-Dollar einnehmen - Geld, das zum Teil an Investoren wie Google fließt.

An der Technologiebörse Nasdaq will Social-Games-Spezialist Zynga Mitte Dezember 2011 einen Teil seiner Stammaktien anbieten. Rund 15 Prozent stehen zum Verkauf, ein Anteilsschein soll zwischen 8,50 und 10 US-Dollar kosten, berichtet unter anderem Bloomberg auf Basis eines Firmenberichts. Damit würde Zynga rund 1 Milliarde US-Dollar einnehmen, was für die Firma einen Gesamtwert von rund 7 Milliarden US-Dollar ergibt - weniger als die früher geschätzten 10 Milliarden US-Dollar. Ein Teil der Erlöse aus dem Initial Public Offering geht an Investoren wie Google, Union Square Ventures und Avalon Ventures.

Zynga musste in den vergangenen Wochen und Monaten teils schlechte Presse hinnehmen. So hatte es Berichte darüber gegeben, dass es beim frisch an den Start gegangenen Mafia Wars 2 deutlich weniger Spieler geben würde als erwartet. So hatte Strauss Zelnick, Chef von Take 2, gesagt, dass die Marketingkosten zur Akquise neuer Spieler stark steigen. Außerdem hatte es Meldungen über schlechte Arbeitsbedingungen gegeben - und Spekulationen, denen zufolge viele altgediente Mitarbeiter nach dem Börsengang ihre Aktienoptionen wahrnehmen wollen, um dann das Weite zu suchen.  (ps)


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