Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1110/87134.html    Veröffentlicht: 18.10.2011 17:42    Kurz-URL: https://glm.io/87134

Marktforscher

2014 soll Flash-Speicher DRAM überholen

Schon in drei Jahren soll mit Flash-Bausteinen mehr umgesetzt werden als mit DRAMs. Dies sagte ein Analyst von Gartner in Taiwan vor Journalisten. Auch nach Stückzahlen soll die bisher vorherrschende Speichertechnik bald überholt sein.

Andrew Norwood von Gartner sagt laut einem Bericht von Digitimes einen Wandel des Marktes für Speicherbausteine voraus. Schon 2014, so die Analyse, soll mit NAND-Flash mehr Umsatz erzielt werden als mit DRAMs. Bis dahin sollen die Umsätze für beide Speicherbauarten noch steigen. Bis 2016 soll dann Flash das DRAM auch nach Stückzahlen überholt haben.

Der Marktforscher macht diese Vorhersage vor allem am schrumpfenden PC-Markt fest. Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets brauchen bisher weit weniger Arbeitsspeicher, also DRAM, als PCs. Umgekehrt sind diese Geräte aber fast immer auf große Mengen Flashspeicher angewiesen, da sie, anders als PCs, keine Festplatten besitzen.

Freuen dürfen sich dem Bericht zufolge über diesen Trend vor allem die Flash-Platzhirschen Samsung, Toshiba, Micron und Hynix. Sie sollen dem Gartner-Analysten zufolge auch in den kommenden Jahren den Markt dominieren.  (nie)


Verwandte Artikel:
3D NAND: Samsung investiert doppelt so viel in die Halbleitersparte   
(12.12.2017, https://glm.io/131627 )
PTB: Deutsche Erfindung soll MRAM deutlich schneller machen   
(10.03.2011, https://glm.io/82013 )
Kernel: Microsoft patcht Code-Execution-Lücke im Kernel   
(14.02.2018, https://glm.io/132759 )
DRAM & Flash-Speicher: China wird wegen Preisabsprachen aktiv   
(27.12.2017, https://glm.io/131868 )
Smartphones: Apple liegt im Weihnachtsgeschäft vorne   
(28.12.2017, https://glm.io/131886 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/