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Dresdner Bank bietet Rechnungsaustausch per XML

Dresdner Bank wählt Seals als strategischen Partner

Die Dresdner Bank will ihren Firmenkunden künftig elektronischen Rechnungsversand über das Extranet X.net (sprich "Crossnet") der Seals GmbH in Frankfurt am Main anbieten. Mit dem Dienst des aus der Lufthansa AirPlus hervorgegangenen Unternehmens können sich Firmen per XML Rechnungen zustellen, ohne ihre Informationssysteme aneinander anpassen zu müssen. So sollen sich Kostenvorteile von bis zu 70 Prozent gegenüber dem Papierversand realisieren lassen, verspricht Seals.

In einem ersten Schritt will die Dresdner Bank ihren Kunden den Dienst InvoiceXchange in seiner heute von Seals angebotenen Form zur Verfügung stellen. Der Service ermöglicht die Übermittlung von Rechnungsdokumenten, die der Empfänger in einem Standard-Webbrowser bearbeiten und per Mausklick in die eigenen Systeme übernehmen kann. Die bislang in den Firmen übliche manuelle Neuerfassung soll so vollkommen entfallen. In einem nächsten Schritt ist dann die Integration in das Firmenfinanzportal der Dresdner Bank geplant.

Die Dresdner Bank geht dabei von 6.000 großen und mittelständischen Unternehmen aus, die als Rechnungssteller die neuen Dienste nutzen wollen. Seals erhofft sich darüber hinaus einen erheblichen Multiplikator-Effekt in die Wirtschaft hinein.  (ji)


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