Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1108/85409.html    Veröffentlicht: 02.08.2011 10:52    Kurz-URL: https://glm.io/85409

Freie Musikplayer

Amarok 2.4.3 mit aufgeräumter Benutzeroberfläche

Der freie Musikplayer Amarok 2.4.3 erhält weitere Änderungen an der Benutzeroberfläche. Das Amarok-Team hat die Statuszeile entfernt und die Widgets überarbeitet. Der KDE-basierte Musikplayer lässt sich mit Clang LLVM kompilieren.

Die Entwickler haben Amarok 2.4.3 veröffentlicht. Die Benutzeroberfläche wurde aufgeräumt und soll nun übersichtlicher sein. Dazu hat das Amarok-Team die Statuszeile entfernt, die vormals dort angezeigten Meldungen werden künftig unter Lokale Sammlung angezeigt.

Einige Playlist-Aktionen wurden aus der Werkzeugleiste entfernt und in Menüs untergebracht. Damit soll sich Amarok auf kleineren Displays besser nutzen lassen. Die Option zur Bearbeitung einer Warteschlange kann mit der Tastenkombination Meta + U aufgerufen werden. Auch die Widgets im Medien-Browser wurden angepasst, sie erhielten ihr eigenes Hintergrundbild.

Übersichtliche dynamische Playlisten

Die Verwaltung dynamischer Wiedergabelisten wurde neu gestaltet und soll verständlicher und übersichtlicher sein. Musikstücke können direkt per Drag-and-Drop zwischen Playlists oder aus der lokalen Sammlung in angeschlossene portable Musik-Player kopiert werden. Außerdem lassen sich heruntergeladene Podcasts umbenennen. Der Dienst Gpodder.net zur Synchronisierung von Podcasts wurde integriert. In Last.fm lassen sich den Interpreten auch Komponisten zuordnen.

Das Benachrichtigungsfeld von Amarok (On Screen Display, OSD) lässt sich in den Einstellungen deaktivieren, wenn ein anderes Fenster im Vollbildmodus angezeigt wird. Das Liedtext-Applet passt seinen Inhalt automatisch an die entsprechende Stelle in einem Musikstück an.

Amarok 2.4.3 lässt sich mit Clang LLVM kompilieren. Außerdem verwendet diese Version des Musikplayers die Codec-Bibliothek Ffmpeg ab Version 0.6.0.

Ursprünglich sollte Amarok 2.4.3 als 2.4.2 erscheinen. Aufgrund einiger Fehler, die kurz vor der Veröffentlichung entdeckt und korrigiert wurden, entschied das Amarok-Team, die Versionsnummer 2.4.2 zu überspringen. Die aktuelle Version ist als Quellcode über die Webseiten des Projekts erhältlich. Binär-Versionen für zahlreiche Linux-Distributionen, Windows und Mac OS X sollen dort in Kürze verfügbar sein.  (jt)


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