Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1107/85280.html    Veröffentlicht: 27.07.2011 15:27    Kurz-URL: https://glm.io/85280

Ultrabooks

Hersteller kämpfen mit 1.000-Dollar-Preisgrenze

Die ersten Ultrabooks werden teurer, weil die Ausschussrate bei der Fertigung noch sehr hoch ist. Erst 2012 werden die Preise fallen und die 1.000-Dollar-Preisgrenze einhalten.

Die Hersteller der neuen superflachen Ultrabooks haben Probleme, die Preisobergrenze von 1.000 US-Dollar (umgerechnet 692 Euro) einzuhalten. Das berichtet die IT-Tageszeitung Digitimes aus Herstellerkreisen. Die Ultrabooks sollen im vierten Quartal 2011 auf den Markt kommen.

Die ersten Ultrabook-Modelle werden von Asus Computer und Hewlett-Packard (HP) kommen. Von Asus kommen im Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober 2011 das UX21 mit 11,6-Zoll-Bildschirm und das 13,3-Zoll-Gerät UX31.

Intels Designplanungen sehen einen Preis von unter 1.000 US-Dollar vor. Doch die Preise von Asus werden im Bereich von 1.000 bis 1.600 US-Dollar liegen. Die Ausschussraten bei der Fertigung der Panels für die Displays und weiterer Kernkomponenten sind noch sehr hoch, was die Ultrabooks verteuert. Asus startet deswegen vorsichtig mit niedrigen Stückzahlen in den Ultrabookmarkt, um die Reaktionen der Käufer abzuwarten. Größere Stückzahlen will der taiwanische Computerhersteller erst im Jahr 2012 auf den Markt bringen, hat die Digitimes erfahren. Bis dahin sollten die Produktionskosten gesunken und die Nachfrage gestiegen sein.

Nach dem Intel-Design sollen Ultrabooks dünn und leicht sein, aber trotzdem eine hohe Leistung bieten. Laut Angaben aus dem Monat Mai 2011 wird die Geräteklasse mit den aktuellen Schnittstellen USB 3.0 und Thunderbolt ausgestattet sein. Auch Tabletfunktionen sollen die Ultrabooks bieten.

Die Ultrabooks sollen weniger als 20 mm dick sein und ein Gewicht von 1,1 bis 1,3 Kilogramm haben. Die Laufzeit wird bei 7 Stunden liegen. HP soll zwei Ultrabooks vorbereiten, die mit Intels Dual-Core-CPUs Core i7-2677M (1,8 GHz) oder i7-2637M (1,7 GHz) bestückt sind.  (asa)


Verwandte Artikel:
Toshiba Portégé X30-E: Business-Notebooks bekommen neue CPUs und doppelten RAM   
(02.03.2018, https://glm.io/133102 )
Ultrabook-Chip: Intels Core i3 hat einen Boost-Modus   
(13.02.2018, https://glm.io/132741 )
Lenovo Ideapad 720S im Test: AMDs Ryzen Mobile gegen Intels Kaby Lake R   
(08.03.2018, https://glm.io/132924 )
Asus Vivobook Flip 14 und 15: Nvidia-Grafikchip passt in Asus' Budget-Convertible   
(01.02.2018, https://glm.io/132518 )
Intel-Design: Massenproduktion von Ultrabooks kurz vor dem Start   
(26.07.2011, https://glm.io/85222 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/