Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1107/84919.html    Veröffentlicht: 13.07.2011 14:38    Kurz-URL: https://glm.io/84919

Google+

Etwas mehr Privatsphäre

Google+ erlaubt es bald, das angegebene Geschlecht vor anderen zu verbergen. Das Team hinter Googles sozialem Netzwerk wird damit auf Datenschutzbedenken der Nutzer eingehen.

Bisher kann jeder einsehen, welches Geschlecht ein Nutzer im eigenen Google+-Profil angegeben hat. Das wird sich laut Google-Produktmanagerin Frances Haugen bald ändern, nachdem sich Nutzer mehr Privatsphäre wünschten.

Noch in dieser Woche soll es eine neue Privatsphären-Einstellung im Nutzerprofil geben. Damit kann fein eingestellt werden, ob jeder, nur Personen in eigenen oder erweiterten Kreisen oder niemand sonst erfährt, ob hinter einem Profil ein weiblicher oder männlicher Nutzer steckt.

Google+ nutzt die Geschlechtsangabe für die Beschreibung der Aktivitäten der Nutzer und Nutzerinnen, die Pronomen sollen das soziale Netzwerk natürlicher wirken lassen, insbesondere bei Sprachen, in denen das Geschlecht die Grammatik eines Satzes stark beeinflusst. Bei verborgenem Geschlecht verwendet Google+ Haugen zufolge eine geschlechtsneutrale Sprache, auch wenn das grammatikalisch dann nicht immer ganz korrekt klingen werde.

Google+ befindet sich seit Ende Juni 2011 in einer öffentlichen Testphase.  (ck)


Verwandte Artikel:
Internetzensur: Iran blockiert Google+   
(12.07.2011, https://glm.io/84878 )
Benachrichtigungsspam: Google+ ging der Festplattenspeicherplatz aus   
(10.07.2011, https://glm.io/84838 )
Soziales Netzwerk: Facebook bietet erweiterte Gesichtserkennung für Fotos an   
(28.02.2018, https://glm.io/133055 )
Datenschutz: Facebook plant zentrale Privatsphäre-Einstellungen   
(29.01.2018, https://glm.io/132444 )
Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Viel weniger Beschwerden als erwartet   
(03.03.2018, https://glm.io/133125 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/