Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1107/84794.html    Veröffentlicht: 07.07.2011 17:19    Kurz-URL: https://glm.io/84794

Summe seiner Teile

HP Touchpad ist 328 US-Dollar wert

Die Einzelteile des HP Touchpad sind 318 US-Dollar wert. Die Kosten für die Montage liegen bei 10 US-Dollar. Das hat iSuppli beim Zerlegen des Tablets festgestellt.

Die Komponenten des neuen Tablets von Hewlett-Packard kosten zusammen 318 US-Dollar. Das geht aus einer aktuellen Studie des US-Unternehmens IHS iSuppli hervor, die der Branchenzeitung Digitimes vorab vorliegt. Dazu kommen Kosten in Höhe von 10 US-Dollar für die Montage des Touchpads. Auftragshersteller für Hewlett-Packard ist das taiwanische Unternehmen Inventec, berichtete die Digitimes zuvor.

Die Abteilung IHS iSuppli Teardown Analysis Service hat ein Touchpad mit 32 GByte zerlegt. In den USA kostet das HP Touchpad in dieser Ausstattung bei Amazon derzeit rund 555 US-Dollar.

Hewlett-Packard verwendet offenbar denselben Bildschirm von LG-Display wie Apple im ersten iPad, meinte Andrew Rassweiler, Senior Director bei IHS iSuppli. Das 9,7-Zoll-Panel kostet 69 US-Dollar. Der darauf liegende Touchscreensensor ist 63,50 US-Dollar wert. Hier ist der Hersteller nicht eindeutig festzustellen, es soll sich aber um Wintek oder TPK Holding handeln.

Der NAND-Flashspeicher kostet 45 US-Dollar und kommt von Sandisk. Das mechanische und elektromechanische Subsystem ist das viertteuerste Teil des Touchpads und trägt mit 30 US-Dollar zum Gesamtpreis bei. Diese Baugruppe umfasst das Gehäuse sowie die Leiterplatten und Steckverbinder. Das mobile DRAM von Samsung Electronics hat Hewlett-Packard 30 US-Dollar gekostet. Es handelt sich um 8 GByte Mobile DDR2 DRAM.

Der Prozessor ist ein Qualcomm APQ8060 Dual, getaktet mit 1,5 GHz. Er ist 20 US-Dollar wert.

Der Akku, ein zweizelliger Lithium-Ionen-Speicher von Amperex Technology, kostet 19,40 US-Dollar. Weiter auf der Materialliste steht das Power-Management-Subsystem mit 12,50 US-Dollar. Es besteht aus sechs integrierten Schaltungen von Qualcomm, Texas Instruments (TI) und Maxim Integrated Products.  (asa)


Verwandte Artikel:
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business   
(17.05.2017, https://glm.io/127855 )
iSuppli: AMD hat 2010 bei Prozessoren Marktanteile verloren   
(28.03.2011, https://glm.io/82383 )
Elitebook 7x5 G5: HP plant Business-Ultrabooks mit Ryzen Pro   
(07.03.2018, https://glm.io/133190 )
Palmisano: IBM-Chef zieht über HP her   
(15.09.2010, https://glm.io/77971 )
Sprocket Plus: HP-Taschendrucker soll Sofortbildkamera ersetzen   
(01.03.2018, https://glm.io/133085 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/