Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1107/84728.html    Veröffentlicht: 06.07.2011 08:34    Kurz-URL: https://glm.io/84728

Browser

iChromy ahmt Chrome auf dem iPad nach

Diigo hat mit iChromy einen Browser für Apples iPad entwickelt, der in vielen Punkten Googles Chrome ähnelt. Eine Omnibox für gemeinsame Eingaben von Adressen und Suchbegriffen, eine aufgeräumte Oberfläche, Kontextsuche aus markierten Texten heraus und vieles mehr erinnern an Googles Browser.

Die Merkmale, die bei der iPad-App iChromy sofort auffallen, sind die Tabs, mit denen mehrere Webseiten wie unter Desktopbrowsern üblich offen gehalten werden, und die einzelne Eingabezeile, in die der Anwender sowohl seine URLs als auch Suchbegriffe eingibt, die dann direkt mit Google gesucht werden. Häufige Domainendungen können innerhalb der Adresszeile ergänzt werden.

Die Tabs lassen sich in ihrer Reihenfolge verschieben und einzeln schließen. Die Adresszeile von iChromy verschwindet automatisch, wenn der Anwender durch den Text scrollt. So wird ein wenig mehr Bildschirmplatz zur Darstellung der Webseite genutzt. Mit einem Fingerzeig erscheint die Zeile wieder.

Eine Leselisten-Funktion zum späteren Aufruf von Webseiten ist genauso vorhanden wie eine Link-Weitergabe für Facebook, Twitter, Tumblr, Diigo, Evernote und Instapaper. Die Kontextsuche ermöglicht das Nachschlagen des markierten Textes bei Google.

Die neue Version 1.1 von iChromy enthält einen Inkognito-Modus. Er sorgt dafür, dass die aufgerufenen Webseiten nicht im Cache oder im Adressverlauf erscheinen. Optionen zum Löschen gespeicherter Zugangsdaten, Cookies und des Verlaufs enthält iChromy ebenfalls. Die "Quick Dial"-Funktion ermöglicht den Aufruf von häufig besuchten Websites.

Der Browser iChromy kann kostenlos über den App Store von iTunes heruntergeladen werden und setzt mindestens iOS 4.2 voraus.  (ad)


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