Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1106/84534.html    Veröffentlicht: 28.06.2011 15:41    Kurz-URL: https://glm.io/84534

Microsoft

Cloud-Anwendung Office 365 startet offiziell

Office 365 soll kleinen und großen Firmen eine Alternative zu den Offline-Office-Paketen bieten. Für eine monatliche Abogebühr kann der Anwender Microsofts Word, Excel, Powerpoint und Onenote im Internet benutzen und mit anderen Dokumente teilen.

Microsoft hat Office 365 nach einer mehrmonatigen Betaphase freigegeben. Ab sofort kann jeder Interessierte an dem Cloud-Office den Dienst abonnieren.

Office 365 ist unter anderem auch auf kleine Unternehmen ausgerichtet, die kein IT-Personal haben, aber dennoch gemeinsames Arbeiten ermöglichen und sich das Patchen und Konfigurieren ersparen wollen. Dienste wie Exchange und Sharepoint gehören zu Office 365.

Zu den Anwendungen gehören Word, Excel, Powerpoint und Onenote, die als Webversionen zur Verfügung stehen. Die Dokumente können auch mit den Offlineprogrammen wie Office 2010 benutzt und verknüpft werden.

Verschiedene Abonnements für Office-Apps

Der Dienst Office 365 kostet 5,25 Euro pro Monat und pro Nutzer im Paket P1. Für Unternehmen mit 50 und mehr Mitarbeitern hat Microsoft die Pakete E1 bis E4 im Angebot. Diese Pakete bieten unter anderem Systemadminstrator-Support, Office Professional Plus, Active Directory Sync und die E-Mail-Archivierung unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Preise fangen hier bei 9 Euro pro Benutzer und Monat an und hören bei 25,50 Euro pro Benutzer und Monat auf. Office Professional Plus gibt es beispielsweise erst im Paket E3 für 22,75 Euro. Das teuerste Paket E4 bietet eine Sprachfunktion per Microsoft Lync als Ersatz oder Ergänzung für die Bürotelefonanlage.

Weitere Pakete gibt es für Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz. Das Paket K1 erlaubt beispielsweise für 3,75 Euro die reine Ansicht von Dokumenten, die mit den Office-Web-Apps erzeugt wurden. Für 9 Euro kann ein flexibel eingesetzter Mitarbeiter auch einfache Bearbeitungen vornehmen.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Office 365. Dort können Interessierte einen Testaccount anlegen, der für 30 Tage gilt und zehn Benutzer beinhaltet. Wer Interesse hat, sollte derzeit etwas Geduld mitbringen. Die Webseiten, aber auch die Office-365-Apps laden derzeit etwas langsam. Die Verfügbarkeit des Angebots gibt Microsoft mit 99,9 Prozent an. Damit sollte die Ausfallzeit pro Jahr unterhalb von neun Stunden liegen.  (ase)


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