Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1105/83328.html    Veröffentlicht: 09.05.2011 10:49    Kurz-URL: https://glm.io/83328

Statt Google

Apple ist die wertvollste Marke der Welt

Apple hat Google von Platz 1 des Markenrankings von Millward Brown verdrängt. "Von dieser globalen Erfolgsgeschichte können die anderen Marken lernen", meint Millward-Brown-Chefin Eileen Campbell.

Apple hat Google als wertvollste Marke der Welt abgelöst. Der Internetkonzern lag vier Jahre lang an der Spitze der Brandz Top 100 des Marktforschungsunternehmens Millward Brown. Apple steigerte seinen Markenwert im letzten Jahr um 84 Prozent, wie Millward Brown am 9. Mai 2011 bekanntgab. Laut Studie ist die Marke Apple 153,3 Milliarden US-Dollar wert. Google hat einen Markenwert von 111,4 Milliarden US-Dollar und büßte zwei Prozent ein. IBM legte um 17 Prozent zu und erreichte 100,8 Milliarden US-Dollar.

McDonald's sicherte sich mit einem Zuwachs auf 81,01 Milliarden US-Dollar den vierten Platz und legte um 23 Prozent zu. Microsoft kam mit einem Plus von 2 Prozent auf 78,24 Milliarden US-Dollar und lag damit hinter der Fast-Food-Kette. Weitere IT-Unternehmen in den Top 10 sind der Telekommunikationskonzern AT&T und der Mobilfunkbetreiber China Mobile. Facebook ist erstmals in der Liste vertreten und kam mit einem Markenwert von 19,1 Milliarden US-Dollar auf Platz 35. Das soziale Netzwerk legte damit 246 Prozent zu. Der E-Commerce-Konzern Amazon überholte Walmart und wurde die wertvollste Einzelhandelsmarke der Welt. Amazon liegt auf Platz 14 im Ranking von Millward Brown und war 37,6 Milliarden US-Dollar wert.

"Durch die Pflege seiner Marke und ständige Innovation ist Apple in der Lage, trotz wirtschaftlicher Turbulenzen einen hohen Aufpreis zu verlangen. Von dieser globalen Erfolgsgeschichte können die anderen Marken lernen", sagte Millward-Brown-Chefin Eileen Campbell.

"Apples Erfolg rührt aber nicht allein von der Produktinnovation her, sondern von der Tatsache, dass Steve Jobs und seine Mitarbeiter die Faszination der Marke fassbar machen", sagte Bernd Büchner, Geschäftsführer bei Millward Brown in Deutschland der Financial Times Deutschland. Apple-Nutzer sähen die Marke als eine Ausdrucksmöglichkeit für ihre Individualität, erklärte er. Das Unternehmen habe sich einen eigenen Markt geschaffen. "Insofern sehe ich hier eine nachhaltige Stärke, auch in den kommenden Jahren, mit neuen Geräten und Anwendungen", sagte Büchner.  (asa)


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