Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1104/82929.html    Veröffentlicht: 20.04.2011 10:09    Kurz-URL: https://glm.io/82929

Fujitsu

Kompakter Venenscanner für Notebooks

Fujitsu hat einen verkleinerten Venenscanner für die Handinnenfläche vorgestellt, der auch im Gehäuse von Notebooks Platz finden kann. Die Technik ersetzt die herkömmlichen Fingerabdruckscanner und funktioniert berührungslos.

Fujitsus Venenscanner erfasst die Handinnenseite. Die dortige Venenstruktur kann nach Angaben des Unternehmens schlechter nachgebildet werden als ein Fingerabdruck. Sie ist zudem deutlich komplexer als die der Fingervenen und ändert sich bei verschiedenen Temperaturen kaum.

Bislang waren Fujitsus Venenscanner für die Handinnenfläche recht groß, so dass sie als USB-Gerät entwickelt wurden. Das neue Modul misst 29 x 29 x 11,2 mm und könnte auch in ein Notebook eingebaut werden. Zur Beleuchtung setzt Fujitsu Infrarotlicht ein.

Das System soll eine Fehlerrate von 0,00008 Prozent aufweisen - in diesen Fällen wird eine eigentlich unberechtigte Person dennoch als zugelassen erkannt. Das Zurückweisen von berechtigten Personen ist deutlich häufiger - diese Fehlerrate liegt bei 0,01 Prozent.

Der Scanner kann 20 Aufnahmen pro Minute machen, um möglichst viele Bilder der Anwenderhand aufzunehmen. Das für die Erkennung beste Bild wird für die Authentifizierung eingesetzt. Der Anwender bewegt seine Handinnenfläche einfach ein wenig oberhalb des Scanners. Eine Berührung ist anders als bei Fingerabdruckscannern nicht erforderlich. Bislang musste der Anwender relativ lange Zeit starr über dem Sensor verharren, bis die Erkennung erfolgte.

Wann die ersten Geräte mit dem neuen Venenscanner auf den Markt kommen, teilte Fujitsu nicht mit.  (ad)


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