Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1103/82439.html    Veröffentlicht: 30.03.2011 12:27    Kurz-URL: https://glm.io/82439

Groupware

Open-Xchange überarbeitet Oberfläche

Die Groupware-Lösung Open-Xchange bietet in Version 6.20 eine überarbeitete Benutzeroberfläche. So wurden Tabs eingeführt, damit auf Pop-ups komplett verzichtet werden kann. Um auch auf kleinen Geräten wie Tablets oder Netbooks gut arbeiten zu können, kann das Panel angepasst werden.

Die Groupware-Anwendung Open-Xchange ist in Version 6.20 veröffentlicht worden. Die Entwickler haben dafür die Oberfläche überarbeitet. Sämtliche neu geöffneten Fenster lassen sich optional nun als Tabs im Webfrontend öffnen. Damit kann der Nutzer komplett auf Pop-ups verzichten, um zum Beispiel sein Adressbuch oder Termine zu bearbeiten. Die Oberfläche wurde auch für die Nutzung mit kleinen Geräten wie Tablets oder Netbooks optimiert. So kann der Nutzer zwischen dem bekannten Panel mit Icons und einer kompakteren Variante wechseln.

Die Startseite kann nun per Drag and Drop individualisiert werden. So können häufig genutzte Module nach oben geschoben werden. Selten oder gar nicht genutzte Module können ganz gelöscht werden. Im Team-Kalender können nun Mitglieder einfach hinzugefügt oder entfernt werden. Auch können Zeiten, zu denen Nutzer nicht erreichbar sind, in der Team-Übersicht versteckt werden. Dies soll für eine besser Übersicht sorgen.

Der neue Oxtender for Business Mobility kann sämtliche E-Mail-Ordner mit dem Smartphone synchronisieren. Zeitgleich zur neuen Version startet auch die Testphase der Mobile Web App von Open-Xchange. Diese bietet einen auf geringe Bandbreiten optimierten Client für das Webfrontend. Auch soll die Web App ohne Internetanbindung Zugang zu dem Adressbuch, Terminen und E-Mails bieten.

Die neue Version 6.20 von Open-Xchange bietet nun auch Unterstützung für die Linux-Distributionen Debian 6.0, CentOS 5.5 und Red Hat Enterprise Linux Server 6 (RHEL). Eine vollständige Liste mit allen Neuerungen steht als PDF-Datei zur Verfügung. Interessierte können die Software auch online testen. Zudem steht mit der Community Edition eine freie Variante der Software bereit. [von Sebastian Grüner]  (sg)


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