Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1103/82331.html    Veröffentlicht: 25.03.2011 08:27    Kurz-URL: https://glm.io/82331

Spracherkennung

Speechify bringt Google das Hören bei

Google Chrome 11 enthält eine Programmierschnittstelle, mit der gesprochene Sprache in Text umgewandelt werden kann. Die Browsererweiterung Speechify nutzt diese Funktion, um Suchmaschinen wie Google oder Bing, aber auch Hulu, Amazon und Youtube zu bedienen.

Der Anwender benötigt dazu die neue Version von Chrome 11 sowie ein Mikrofon und muss die Browsererweiterung Speechify installieren. Sie blendet bei prominenten Suchmaschinen wie Bing von Microsoft oder Google ein kleines Mikrofonsymbol zum Anklicken neben dem Texteingabefeld ein. Das zeigt an, dass diese Felder nun per Spracheingabe gefüllt werden können. Auch Twittern ist damit möglich.

Die Beta von Chrome 11 unterstützt als erster Browser das W3C Speech Input API, das derzeit allerdings nur in Form eines ersten Entwurfs vorliegt. Diese Schnittstelle können Webapplikationen oder Erweiterungen wie Speechify nutzen, um gesprochene Sprache in Text umzuwandeln.

Nach der Spracheingabe muss der Anwender jedoch die Tastatur bemühen, um die Suchabfrage abzuschicken. Steuerkommandos, die seit Jahren in Diktiersoftware möglich sind, unterstützt das System noch nicht.

Die konkurrierende Erweiterung Voice Search kann ebenfalls über die Stimme des Anwenders gesteuert werden. Voice Search kann unter anderem die Google-Suche, die Wikipedia, Youtube, Bing, Yahoo sowie Wolfram Alpha ansteuern. Die Bedienung ist allerdings etwas anders. Bei Voice Search muss zunächst das Mikrofon-Icon in der Browserfunktionsleiste angeklickt und dann die gewünschte Suchmaschine gefolgt vom Suchbegriff genannt werden.  (ad)


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