Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1103/82210.html    Veröffentlicht: 20.03.2011 17:20    Kurz-URL: https://glm.io/82210

Cyberpunk-Miniserie

Erste Zenith-Folge per Filesharing verfügbar

Die erste von drei Zenith-Folgen kann kostenlos als Stream gesehen oder in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Die neue Cyberpunk-Miniserie erscheint auf Vodo und wird wie die vielversprechende Science-Fiction-Serie Pioneer One durch Spenden ermöglicht.

Der Cyberpunk-Thriller Zenith stammt von Anonymous und spielt im Jahr 2044. Menschen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst - sie leben wie taub in einem durch genetische Manipulation erzwungenen Glückszustand vor sich hin. Erlösung versprechen Drogen, mit denen der "dumme Jack" dealt und seinen Kunden damit willkommene Schmerzerfahrungen bringt. Als Jack eine mysteriöse Videonachricht seines toten Vaters erhält, versucht er die gefährliche Verschwörung Zenith aufzudecken, die zu der dystopischen Welt geführt hat.

Die erste Zenith-Folge kann über Vodo als Livestream angeschaut werden, allerdings nur mit installiertem Swarmplayer. Die Browsererweiterung nutzt das Bittorrent-Protokoll und Filesharing, um Vodos Traffic-Kosten zu senken. Alternativ steht das 30-minütige Video aber auch in HD- (720p-H.264 im MKV-Container) oder Standardauflösung (Xvid, Ogg Theora) kostenlos als Torrent-Download zur Verfügung. Die Zenith-Miniserie steht unter einer Creative-Commons-Lizenz und darf an andere weitergegeben werden.

Das Zenith-Team plant, die beiden folgenden Episoden im April und Mai 2011 zu veröffentlichen - die dreiteilige Miniserie ist bereits fertig produziert. Über Vodo soll nun parallel zu den Zenith-Veröffentlichungen das Geld gesammelt werden, um mit "The Next Zenith Tapes" die Geschichte der Zenith-Welt weiterzuerzählen. Wer mindestens 25 US-Dollar spendet, wird im Abspann der jeweiligen Zenith-Folgen genannt.

Neues vom Mars

Science-Fiction-Fans können bei Vodo bald auch die dritte Folge von Pioneer One sehen - am 28. März 2011 ist es laut offizieller Facebook-Projektseite so weit. Die mit Hilfe von Spenden gedrehte Serie erzählt von einem überraschenden Besuch aus dem Weltraum - ohne Aliens und Wurmlöcher. Trotz einiger Schwächen etwa beim Ton konnte Pioneer One bisher mit seiner frischen, vom Kalten Krieg beeinflussten Idee überzeugen.  (ck)


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