Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1103/82127.html    Veröffentlicht: 16.03.2011 11:05    Kurz-URL: https://glm.io/82127

Android-Verbreitung

Honeycomb wird erstmals aufgeführt

Google hat aktuelle Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Erstmals gibt es Angaben zu Android 3.0 alias Honeycomb.

Die Android-Versionen 2.2 und 2.3 konnten jeweils leicht zulegen, allerdings sind Geräte mit Android 2.3 noch immer eine Seltenheit. Die Mehrzahl der aktuell eingesetzten Android-Geräte läuft mit Android 2.2 alias Froyo, das sind 61,3 Prozent. Auf insgesamt 1,7 Prozent kommt Android 2.3 alias Gingerbread, dabei entfallen 0,7 Prozent noch auf Android 2.3 und genau 1 Prozent auf Android 2.3.3.

Leicht zurückgegangen ist die Verbreitung von Android 2.1 alias Eclair. Aber noch immer müssen 29 Prozent der Besitzer eines Android-Geräts damit Vorlieb nehmen und können nicht von den neuen Funktionen und Geschwindigkeitsoptimierungen von Android 2.2 profitieren. So steht für Käufer von Sony-Ericsson-Smartphones fest, dass ihre Geräte dauerhaft bei Android 2.1 verharren.

Aber auch vielen Käufern von Motorola-Smartphones geht es nicht besser. Für die Modelle Flipout und Charm, für das Milestone XT720 sowie für die Modelle Backflip und Dext wird Motorola kein Update auf Android 2.2 veröffentlichen. Ebenfalls wird Android 1.x auf weniger Geräten verwendet. Insgesamt sind es nur noch 7,8 Prozent. Dabei entfallen 3 Prozent auf Geräte mit Android 1.5 und 4,8 Prozent auf welche mit Android 1.6.

Noch weitaus geringer ist die Verbreitung von Android 3.0 alias Honeycomb. Die meisten Honeycomb-Tablets kommen aber auch erst noch auf den Markt, so dass es hier nicht so schnell zu einer Veränderung kommen dürfte. Laut Googles aktueller Erhebung hat Android 3.0 einen Anteil von 0,2 Prozent.

Bei der Erhebung wurden nur die Geräte berücksichtigt, mit denen der Android Market zwischen dem 1. und dem 15. März 2011 verwendet wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie am besten entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr zu älteren Geräten kompatibel ist - zu künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.  (ip)


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