Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1101/80905.html    Veröffentlicht: 21.01.2011 18:17    Kurz-URL: https://glm.io/80905

Für iPhone 5

Apple holt angeblich neue Zulieferer ins Boot

Unbestätigten chinesischen Berichten zufolge hat Apple neue Lieferanten für die Bestandteile des für Mitte 2011 erwarteten iPhone 5 ausgewählt. Neben Standardbauteilen wie LEDs und dem Kopfhöreranschluss sollen auch die Platinen des Smartphones von zusätzlichen Unternehmen kommen.

Die taiwanische Digitimes zitiert einen Bericht der chinesischen Economic Daily News, der zahlreiche angebliche Apple-Lieferanten aufführt. So sollen unter anderem die Kopfhörer nicht mehr nur wie bisher vom japanischen Unternehmen Foster, sondern auch von Foxconn kommen. Dieser Anbieter gilt auch als der hauptsächliche Hersteller des gesamten Geräts, ist dabei wie in der Elektronikbrache üblich, auf zahlreiche Zulieferer angewiesen.

Compeq und Unimicron sollen bisher die Platinen für die iPhones gefertigt haben, nun sollen sie auch noch Gold Circuit Electronics (GCE) herstellen. Der Grund: Diese hoch integrierten "HDI boards" sollen anhaltend knapp gewesen sein. Einen weiteren Engpass soll Apple bei den LEDs für die Hintergrundbeleuchtung der traditionell sehr hellen iPhone-Displays beseitigt haben.

Aus patentrechtlichen Gründen soll Apple bisher nur LEDs von japanischen Unternehmen bezogen haben. Da aber der taiwanische Anbieter Epistar Allianzen mit japanischen Partnern geschlossen hat, soll nun auch dieses Unternehmen die weißen LEDs für künftige iPhones fertigen können.

Für Apple sind zuverlässige, auf mehrere Anbieter verteilte Lieferungen von iPhone-Komponenten entscheidend. Schon in der Vergangenheit hat das Unternehmen langfristige Verträge unter anderem mit Flash-Herstellern geschlossen, um konstant hohe Stückzahlen seiner Produkte garantieren zu können. Da schon seit dem dritten Quartal 2010 mehr Android- als iOS-Smartphones verkauft werden, ist gute Verfügbarkeit für das nächste iPhone mit entscheidend.  (nie)


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