Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1101/80837.html    Veröffentlicht: 20.01.2011 08:45    Kurz-URL: https://glm.io/80837

Lesefutter

Chrome schickt Webseiten auf den Kindle

Für den Webbrowser Chrome gibt es jetzt eine Erweiterung, die eine Website für Amazons E-Book-Reader Kindle aufbereitet und an das Gerät verschickt. Dort lässt sie sich offline lesen.

Der Bildschirm der Kindle-Geräte eignet sich besser zum Lesen von Texten als der Bildschirm des Rechners - das muss die Maxime der Entwickler der Chrome-Extension "Send to Kindle" gewesen sein. Entdeckt der Anwender beim Surfen mit Chrome einen interessanten Text, kann er ihn mit der Browsererweiterung zum späteren Lesen auf sein Kindle schicken. Vor der Benutzung muss die Erweiterung zunächst konfiguriert werden.

Damit die Chrome-Erweiterung "Send to Kindle" tun kann, was der Name suggeriert, muss die Anwendung auf das Kindle des Benutzers zugreifen können. Das geschieht über die individuelle E-Mail-Adresse des Geräts. Zudem muss im Kindle die Absendeadresse Kindle@klip.me als autorisierter Absender freigeschaltet werden, damit die Webseiten auch ankommen.

Die Erweiterung für den Browser zeigt auf Wunsch des Anwenders eine Vorschau, wie die Seite im Kindle später aussehen wird. Send to Kindle blendet automatisch Werbung und andere Elemente aus, damit die Inhalte leichter auf dem kleinen Display der Geräte gelesen werden können. Webseitenbetreiber, die damit Geld verdienen, dürfte das nicht freuen.

Nach der automatischen Inhaltsbearbeitung schickt "Send to Kindle" die Inhalte an das Gerät. Dazu muss der Kindle empfangsbereit sein.

Mit dem Dienst Read It Later lässt sich die Weitergabe von Websites vom Browser aus ebenfalls bequem realisieren. Bei dieser Lösung werden Webseitenbereiche für die spätere Offlineverwendung ganz oder teilweise gespeichert. Eine Synchronisation mit dem Kindle ist mit der Software Calibre relativ einfach möglich.  (ad)


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