Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1101/80568.html    Veröffentlicht: 07.01.2011 11:38    Kurz-URL: https://glm.io/80568

Kostenpflichtig

Skype startet mit Gruppenvideotelefonie

Skype startet zur CES die mit Skype 5 in einer Betaversion eingeführten Gruppenvideoanrufe offiziell. Das bedeutet: Wer mit mehr als zwei Teilnehmern eine Videokonferenz per Skype abhalten will, muss zahlen.

Mit Skype 5 für Windows hat Skype die Videotelefonate für Gruppen eingeführt, also die Möglichkeit, Videokonferenzen auch mit mehr als zwei Skype-Teilnehmern abzuhalten. Bislang stand die Funktion im Rahmen eines Betatests zur Verfügung, ab sofort ist sie offiziell freigeschaltet und kostet Geld - sowohl für private Nutzer als auch für Unternehmen.

Skype bietet die Gruppenvideogespräche im Rahmen seines neuen Premiumpakets an, das auch Zugang zum Kundensupport via Livechat beinhaltet. Die Funktion kann in Form eines Tagespasses für 3,49 Euro netto (4,01 Euro brutto) oder im Monatsabo für 5,99 Euro netto (6,89 Euro brutto) gebucht werden. Wer sich während des ersten Monats nach der Einführung für Gruppenvideoanrufe registriert, erhält 33 Prozent Rabatt auf drei- und zwölfmonatige Abonnements. Neue Nutzer können den Service sieben Tage lang kostenlos ausprobieren.

Auch in der neuen Skype-Variante für Unternehmen stehen Gruppenvideogespräche zur Verfügung: Dabei handelt es sich um eine Desktopanwendung für PCs, mit der Unternehmen kontrollieren können, wie Skype am Arbeitsplatz genutzt wird. Dazu bietet Skype ergänzend die Skype-Manager-Software an.

Voraussetzung, um das Gruppenvideogespräch via Skype einzuleiten, ist Skype für Windows 5.1, kombiniert mit einem Tagespass oder Monatsabo. Damit alle das Video empfangen können, benötigen die eingeladenen Teilnehmer mindestens Skype 5.0 für Mac oder Windows.  (ji)


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