Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1101/80507.html    Veröffentlicht: 06.01.2011 08:35    Kurz-URL: https://glm.io/80507

Fujifilm

Kameras mit GPS, hoher Auflösung und Riesenzoom

Fujifilm hat ein Dutzend Kameramodelle vorgestellt, die durch große Zoombrennweiten, integriertes GPS, hohe Auflösungen von bis zu 16 Megapixeln und teils extravagante Gehäuseformen auffallen.

Die neuen Digitalkameras von Fujifilm lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: besonders flache Geräte, Modelle mit großen Zoombrennweiten und für Einsteiger konzipierte Geräte.

Kameraflundern

Zu den flachen Geräten zählt die Fujifilm Finepix Z90. Sie ersetzt die Z70 und ist mit einem 14-Megapixel-Sensor (1/2,3 Zoll), einem 3 Zoll großen Touchscreen (7,62 cm) sowie einem 5fach-Zoom ausgerüstet, das eine Brennweite von 28 bis 140 mm (KB) abdeckt. Videos nimmt sie wie ihre Vorgängerin mit 720p auf. Die Finepix Z90 soll ab Februar 2011 für rund 150 Euro in den Farben Schwarz, Silber, Pink, Blau und Violett auf den Markt kommen. Sie misst 95 x 57 x 20 mm und wiegt samt Akku etwa 150 Gramm.

Ebenfalls besonders flach ist die Finepix T300, die ein 10fach-Zoomobjektiv in einem Gehäuse mit den Maßen 97 x 57 x 28 mm unterbringt, das mit Akku 150 Gramm wiegt. Dazu kommen ein 14-Megapixel-Sensor (1/2,3 Zoll) und eine Videoaufnahmefunktion mit 720p. Das Zoomobjektiv deckt eine Brennweite von 28 bis 280 mm (KB) bei F3,4 und F5,6 ab.

Neben der Finepix T300 wird es in der neuen T-Serie auch das Schwestermodell Finepix T200 geben. Der Hauptunterschied liegt in der Größe des Displays. Das LCD der T200 misst 6,9 cm (2,7 Zoll) mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln, das der T300 ist mit 3 Zoll (7,62 cm) etwas größer. Die Finepix T300 soll 180 Euro kosten und ab März 2011 in den Farben Schwarz und Grau erhältlich sein. Die Z200 ist 10 Euro günstiger.

Riesenzooms

Große Brennweitenbereiche bietet Fujifilm gleich in vier Modellen an. Die Finepix S3300 und die S4000 sind mit 30- und 24fach-Zoomobjektiven ausgerüstet, die jeweils bei 24 mm (KB) anfangen. Dazu kommen Sensoren mit 14 Megapixeln und 3 Zoll (7,62 cm) große Displays, elektronische Sucher und eine Bildstabilisierung, um Verwacklern vorzubeugen. Beide Kameras nehmen mit 720p Videos auf und lassen sich mit AA-Akkus und Batterien betreiben. Sie messen 118 x 81 x 100 mm und bringen mit Akkus rund 540 Gramm auf die Waage.

Die Finepix S2950 ist mit einem 18fach-Zoom (28 bis 504 mm) sowie einem 3 Zoll (7,62 cm) großen Display ausgestattet. Der Sensor erzeugt Fotos mit 14 Megapixeln Auflösung. Die Modelle S3300 und S4000 sollen ab März 2011 in den Handel kommen. Die Finepix S4000 soll 250 Euro kosten, die S3300 hingegen 230 Euro. Die Finepix S2950 kostet 200 Euro. Die Kameras werden nur in Schwarz angeboten.

Ein Dutzend Kameras auf einen Schlag

Die Finepix HS20EXR fällt ebenfalls in die Kategorie Superzoom. Sie ersetzt die HS10 und ist mit einem CMOS-Sensor (1/2 Zoll) mit 16 Megapixeln Auflösung bestückt. Ihr 30fach-Zoom entspricht mit seiner Brennweite von 24 bis 720 mm (KB) dem der HS10. Videos lassen sich in voller HD-Auflösung mit 1.080p in H.264 und Fotos in JPEG sowie in Fujifilms eigenem Rohdatenformat aufnehmen. Die Aufnahmekontrolle erfolgt wahlweise über das klappbare 3-Zoll-Display (7,62 cm) auf der Rückseite oder einen elektronischen Sucher.

Mit Maßen von 131 x 91 x 126 mm und einem Gewicht von 730 Gramm samt Akku gehört die HS20EXR zu den Schwergewichten unter den Bridgekameras. Auch sie kann mit AA-Akkus betrieben werden. Die Fujifilm Finepix HS20 soll ab April 2011 für rund 430 Euro erhältlich sein.

Ortsbestimmung per GPS

Den gleichen 16-Megapixel-Sensor wie die HS20EXR verwenden auch die Finepix F550 EXR und die Finepix F500 EXR. Die F550 EXR ist mit einem GPS-System ausgerüstet, um die Aufnahmestandorte direkt in die Bilddaten schreiben zu können. Beide nehmen Videos mit 1.080p auf. Die ansonsten fast baugleiche F500 besitzt kein GPS und kann Fotos nur als JPEGs und nicht auch als Rohdaten aufzeichnen. Die Kameras sind mit einem 15fach-Zoom (24 bis 360 mm) und einem 3 Zoll (7,62 cm) großen Display mit einer Auflösung von 460.000 Bildpunkten versehen worden.

Beide Modelle sollen ab Februar 2011 für 330 Euro ( Finepix F550EXR) und 300 Euro (F500EXR) zu haben sein.

In die Kategorie Anfängerkameras fallen die neuen Modelle Finepix JX300 und JX400. Sie erreichen Auflösungen von 16 Megapixeln (JZ400) und 14 Megapixeln (JX300). Hier kann der Fotograf über einen 5fach-Zoombereich (28 bis 140 mm) verfügen. Die JX300 soll 120 Euro kosten und in Schwarz, Silber und Pink in den Handel kommen, während die Finepix JX400 rund 130 Euro kosten wird und in Schwarz, Silber und Rot angeboten wird.

Tauchen und frieren mit Fujifilm

Optisch etwas aus der Reihe fällt die Outdoor-Kamera Finepix XP30. Sie kann bis zu fünf Meter tief tauchen, ohne Schaden zu nehmen und verträgt Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius. Ein 5fach-Zoom und ein 2,7 Zoll großes Display (6,86 cm) runden den Funktionsumfang der Kamera ab, die 14 Megapixel große Fotos macht. Für 200 Euro soll die Finepix XP30 ab Februar 2011 in den Handel kommen.  (ad)


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