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PGP Desktop Security 7: Sicherheitslösung für Business-User

Personal Firewall, Intrusion Detection System (IDS) und Virtual Private Network

Mit PGP Desktop Security 7.0 führt PGP Security eine Sicherheitslösung für PCs und Laptops ein, die sich zentral verwalten lässt und eine unternehmenstaugliche Personal Firewall, Personal Intrusion Detection System (IDS), Virtual-Private-Network-(VPN)-Signatur und Festplatten/E-Mail-Verschlüsselung vereint.

PGP Desktop Security 7.0 richtet sich neben den klassischen Verschlüsselungs-Anwendern an Unternehmen, die Firmendaten auf den Laptops ihrer Angestellten schützen wollen und Fernzugriffe per Internet auf das firmeneigene Netzwerk absichern wollen.

"Sicherheitslösungen für VPNs reichen für E-Business-Unternehmen nicht mehr aus. Diese Unternehmen benötigen Schutz an allen Schnittstellen zur Außenwelt, sei es auf dem Desktop - noch innerhalb der Firmen-Firewall - oder bei Internet-Verbindungen von zu Hause zum Büro. PGP Desktop Security 7.0 bietet diese Sicherheit in einem einfach zu installierenden und verwaltbaren Paket", so Mike Auerbach, Business Development Manager bei PGP Security.

Die Personal Firewall von PGP Desktop Security 7.0 prüft den gesamten Netzwerk-Verkehr von und zu dem individuellen Computer und soll so vor unautorisiertem Netzwerk-Zugang schützen.

Die Personal-Intrusion-Detection-System (IDS)-Technologie basiert auf den CyberCop-Intrusion-Protection-Lösungen und hält verbreitete Angriffe wie SYN und Ping Floods, Smurf und Back Orifice vom Anwender ab. Außerdem warnt dieses System die Administratoren mittels zentralisierter Alarmfunktionen und sammelt Informationen über die Angriffsquelle.

Mit der Version 7.0 weist PGP Desktop Security nun dynamische Peer-to-Peer-VPN-Funktionen auf. Mittels Dynamic VPN baut PGP 7.0 automatisch eine sichere VPN-Verbindung mit jedem Netzwerk-Gerät, mit dem der Computer kommuniziert, auf. PGP 7.0 arbeitet nahtlos mit führenden VPN-Gateway-Lösungen zusammen, so der Hersteller.

Die Verschlüsselungsmöglichkeiten von PGP 7.0 erstrecken sich auf E-Mails, Festplatten und einzelne Dateien. Beim Aufbau einer Public Key Infrastructure (PKI) kann der Anwender zwischen PGP-Keys oder X.509-v3-Zertifikaten wählen. Die Signaturmöglichkeiten von PGP 7.0 sollen sich zukünftig an den europäischen Signaturrichtlinien ausrichten.

Alle Funktionen von PGP 7.0 lassen sich auf den Rechnern eines Netzwerks zentral verwalten. Mit Hilfe des PGP Enterprise Administrators werden alle Voreinstellungen konfiguriert und festgestellt, so dass der einzelne Anwender diese nicht mehr ändern kann. Neu-Konfigurationen kann der Administrator ebenso einfach vornehmen wie Updates, die automatisch und regelmäßig von einem zentralen Server heruntergeladen werden.

PGP Desktop Security 7.0 soll im dritten Quartal 2000 auf dem deutschen Markt verfügbar sein.  (ji)


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