Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1011/79391.html    Veröffentlicht: 15.11.2010 11:23    Kurz-URL: https://glm.io/79391

Linux Mint 10

Universelle Suche im Startmenü

Linux Mint ist in der Version 10 erschienen und mit dem Linux-Kernel in der Version 2.6.35 ausgestattet. In der aktuellen Version hat Mint 10 mit dem Codenamen Julia ein überarbeitetes Menü, das auf neu eingerichtete Anwendungen hinweist und die Suche auf nicht installierte Programme ausdehnt.

Die Entwickler haben mit Linux Mint 10 die enthaltene Software auf den aktuellen Stand gebracht. Intern verwendet Mint 10 den Linux-Kernel 2.6.35. Der Gnome-Desktop liegt in Version 2.32.0 vor. Den Internetbrowser Firefox haben die Entwickler auf Version 3.6.10 und die als Standard beigelegte E-Mail-Anwendung Thunderbird auf Version 3.14 aktualisiert. Das Büropaket Openoffice.org wurde in Version 3.2.1 beigefügt.

Das Mint-eigene Startmenü wurde erweitert und bietet eine erweiterte universale Suche, die noch nicht installierte Anwendungen aufspürt oder Suchbegriffe an Google oder Wikipedia weitergibt. Anwendungen können über das ebenfalls aktualisierte Softwarecenter nachinstalliert werden, das in dieser Version neue Icons hat. Neu installierte Anwendungen werden im Menü besonders gekennzeichnet. Die Entwickler haben Linux Mint auch mit einem neuen Theme mit dem Namen Mint-X-Metal ausgestattet und etliche neue Hintergrundbilder beigelegt.

Wer zuvor die CD-Version installiert hat, kann per Mausklick im Begrüßungsbildschirm auf die DVD-Version aufrüsten. Dabei werden vor allem Java-Pakete sowie der Videoplayer VLC nachinstalliert. Das Linux-Mint-Projekt bietet selbst Software-Repositories, die hauptsächlich Mint-eigene Software und Updates ausliefern. Julia bringt beispielsweise Adobe Flash Square mit, das nativ sowohl in der 32- als auch in der 64-Bit-Version läuft. Den Großteil der Software bezieht Linux Mint jedoch aus den Ubuntu-Repositories. Die Linux-Distribution basiert auf der Version 10.10 von Ubuntu.

Linux Mint liegt in einer Live-CD und -DVD vor, die DVD-Version bringt es auf etwa 830 MByte. Beide Varianten sind in einer 32- und 64-Bit-Version verfügbar. Alle Änderungen haben die Entwickler auf einer Webseite zusammengefasst.  (jt)


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