Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1010/78793.html    Veröffentlicht: 21.10.2010 11:31    Kurz-URL: https://glm.io/78793

Google

Knapp 245.000 Einsprüche gegen Street View

Google hat knapp 245.000 Einsprüche gegen die Abbildung von Häusern im Angebot Street View erhalten. Das sind laut Google nur knapp 3 Prozent der betroffenen Haushalte, was aber spürbare Auswirkungen auf das Angebot haben dürfte.

Google hat 244.237 Einsprüche gegen die Abbildung von Häusern im Internet erhalten, schreibt Andreas Türk, Produktmanager für Street View in Deutschland, im Google Blog. Zwei Drittel der Einsprüche seien über das Webformular eingegangen.

Die Bewohner der 20 größten Städte konnten bis zum 15. Oktober Einspruch gegen die Abbildung ihres Wohnhauses in Google Street View erheben. Diese Häuser werden dann beim Start des Angebotes unkenntlich sein. Bewohner können allerdings auch nachträglich die Verpixelung ihres Hauses verlangen.

Ende des Jahres will Google Straßenansichten aus den 20 größten Städten Deutschlands im Internet zugänglich machen. Das sind Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Es hätten lediglich 2,89 Prozent der Haushalte in diesen Städten Einspruch erhoben, rechnet Türk vor. Die meisten Bewohner der Großstädte leben indes nicht in Einfamilienhäusern. Die von Google angeführten 8.458.084 Haushalte leben also in deutlich weniger Häusern. Es reicht aber aus, wenn ein Haushalt in einem Mehrfamilienhaus das Haus aus dem Angebot entfernen lassen möchte. Insofern werden die knapp 245.000 Einsprüche durchaus Auswirkungen auf das Angebot haben.  (wp)


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