Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1010/78778.html    Veröffentlicht: 20.10.2010 18:23    Kurz-URL: https://glm.io/78778

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3DMark 11 kommt noch 2010 mit DirectX-11

Zusammen mit einem neuen Video des kommenden Benchmarks hat Futuremark etliche Informationen zu 3DMark 11 bekanntgegeben. So soll das Programm noch vor Jahresende erscheinen und auch in der kostenlosen Version wieder unbegrenzt viele Durchläufe erlauben.

Wie nicht anders zu erwarten, unterstützt 3DMark 11 Microsofts DirectX-11 mittels einer eigenen Engine von Futuremark. In der nun gezeigten Szene High Temple wird dadurch laut dem Unternehmen unter anderem Tessellation für die - vermeintlich versteinerten - Statuen und die Gebäude genutzt. Ebenfalls bemerkenswert sind die Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch die Bäume bahnen.

Wie schon die Hauptdarstellerin in der ersten Szene von 3DMark Vantage erinnert auch das Artwork der Dschungelszene an Demos von Grafikkartenherstellern: War die Agentin aus Vantage der Ruby von ATI stark angelehnt, so liegen bei High Temple Assoziationen zu Nvidias vorletztem Tech-Demo 'Medusa' nahe. Ungewöhnlich ist das nicht: Futuremark arbeitet mit allen Herstellern von GPUs eng zusammen, AMD bestätigte gegenüber Golem.de auch, dass die Frauenfigur in 3DMark Vantage auf Ruby basiert.

Laut Futuremark soll die kostenlose Version von 3DMark 11 - anders als bei Vantage - beliebig viele Durchläufe erlauben. Ob es andere Einschränkungen gibt, wie etwa fest vorgegebene Presets für Auflösung und Filterfunktionen, verriet das Unternehmen noch nicht. Wie die hier von einem WMV-Video wiedergegebene Szene per Echtzeit-Rendering aussieht, können Grafikfans ab dem kommenden Freitag auf Blizzards Messe Blizzcon im kalifornischen Anaheim überprüfen.

Noch im Jahr 2010 soll der Benchmark dann in einer vollständigen Version erscheinen. Einen genaueren Termin nannte Futuremark noch nicht, bisher war noch das dritte Quartal geplant. Quellen von Golem.de zufolge unterstützt das Programm anders als sein Vorgänger nicht mehr Nvidias PhysX, sondern setzt ganz auf Directcompute und OpenCL.  (nie)


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