Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1009/78197.html    Veröffentlicht: 23.09.2010 15:48    Kurz-URL: https://glm.io/78197

Minecraft

Mit Axt und Schaufel in den Multiplayer

Die offene Spielwelt von Minecraft bietet dem Spieler viele Möglichkeiten, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, denn die Spielwelt lässt sich komplett verändern. Im Survival-Modus darf sich der Spieler außerdem auf Monster freuen - und das auch im Multiplayer.

Jetzt funktioniert auch der Mulitplayermodus im Independentspiel Minecraft - das war vorher anders. Dafür sorgt der aktuelle Patch, der vergangenen Freitag erschienen ist. Abstürze gibt es nun kaum noch, auch die Möglichkeit, sich zu ducken wurde hinzugefügt. Außerdem gibt es neue Bilder und eine Angel in der Pixelwelt von Minecraft. Wer möchte, kann sich das auch online zusammen mit anderen Spielern ansehen.

Entwickelt wird Minecraft von Markus Alexej Persson, in der Community bekannt als Notch. Es hat als eine fast an Lego erinnernde Welt begonnen, in der es möglich ist, Blöcke hinzuzufügen oder zu entfernen. Seit einem Jahr entwickelt sich das Spiel immer mehr zu einem Openworld Adventure.

Die Welt von Minecraft basiert auf einem komplexen Openworld-System. So besteht alles aus Quadraten, die entweder hinzugefügt oder entfernt werden können. Der kostenlose Classic-Modus bietet dem Spieler eine völlig verformbare Welt, die er mit seiner Kreativität allein - oder zusammen mit anderen - auf einem Server verwirklichen kann.

Im Survival-Modus hingegen werden verschiedene Ressourcen gesammelt, mit denen sich ein schützendes Haus bauen lässt, aber auch Werkzeuge wie eine Axt oder eine Schaufel. Der Spieler steht hier unter Zeitdruck, denn wenn die Nacht beginnt, wird die Welt von Zombies, Spinnen und sogenannten Creepern heimgesucht. Der Spieler muss sich bis zum Tagesanbruch gegen die Monster wehren.

Freitagsupdates

Das Spiel ist zwar noch lange nicht fertig, aber durchaus schon spielbar. Notch versorgt die Spieler jeden Freitag mit einem geheimen Update, mit dem er neue Funktionen, Bugfixes, Werkzeuge oder Monster in das Spiel einbaut. Da er aber - abgesehen von den Bugfixes - nicht bekanntgibt, was er verändert oder hinzugefügt hat, müssen sich die Spieler selbst auf Entdeckungstour begeben. Morgen ist dazu die nächste Gelegenheit.

Wer sich das Spiel angucken möchte, kann das kostenlos mit dem Classic-Modus tun. Spieler, die den Survival-Modus ausprobieren möchten, müssen sich das Spiel für 10 Euro kaufen. Dafür sollen alle weiteren Updates und Addons kostenlos sein.  (ars)


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