Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1008/77578.html    Veröffentlicht: 31.08.2010 08:40    Kurz-URL: https://glm.io/77578

Bildbearbeitung

Zoner Photo Studio Pro mit 30-Bit-Farbunterstützung

Zoner Software hat seiner Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware Photo Studio Pro eine 10-Bit-Unterstützung pro Farbkanal beigebracht. Das funktioniert mit einer kompatiblen Grafikkarte und einem entsprechenden Display.

Zoner Photo Studio Pro für Windows ist grob in Manager, Viewer und Editor unterteilt und gleicht damit der Aufteilung, die sich auch der Adobe Photoshop Elements zu eigen gemacht hat.

Die meisten Displays können nur 8 Bit pro Kanal oder rund 16,7 Millionen Farben darstellen. Eine 10-Bit-Unterstützung (1,073 Milliarden Farben) ist bislang auf meist hochpreisige Modelle beschränkt. Auch die Grafikkarte muss diesen Modus unterstützen. Je mehr Farben dargestellt werden können, desto wirklichkeitsnäher sind die Farben und desto weicher sind Farbverläufe abzubilden.

Der Editormodus von Zoner Photo Studio Pro besitzt neben Basisfunktionen auch Auswahl- und Maskenfunktionen, Ebeneneffekte sowie Verlaufsfilter. Eine Entrauschungs- und HDR-Funktion sowie eine Tonwertkorrektur sind im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Neben zahlreichen Grafikformaten liest Zoner Photo Studio Pro auch die Rohdatenbilder der meisten Digitalkameras. Das Programm setzt auf dcraw und bietet unterschiedliche Interpolationsmethoden bis hin zu AHD (Adaptive Homogeneity-Directed).

Dazu kommen noch ein Bildbetrachter mit Diashow-Funktion und ein Bereich zur Fotoverwaltung und Verschlagwortung. Die Fotos können außerdem gedruckt und für Kalenderblätter verwendet sowie zu Flickr und Co heraufgeladen werden.

Zoner Photo Studio Pro läuft unter Windows ab XP und kostet rund 100 US-Dollar. Darüber hinaus steht eine kostenlose 30-Tage-Version zum Testen zur Verfügung. Neben der Pro-Version, die als einzige die 10-Bit-Unterstützung enthält, wird auch noch eine kostenlose Ausgabe angeboten. Ihr fehlen sämtliche Auswahl- und Maskenfunktionen sowie ein Entrauschungsfilter.  (ad)


Verwandte Artikel:
Loupedeck im Test: Lightroom mit Dreh   
(21.12.2017, https://glm.io/131760 )
Abo-Software: Adobe veröffentlicht letzte Standalone-Version von Lightroom   
(20.12.2017, https://glm.io/131764 )
Bildbearbeitung: DxO rettet Nik Software Collection vor dem Ende   
(26.10.2017, https://glm.io/130821 )
Separate Cloud-Version: Lightroom nur noch als Abo erhältlich   
(19.10.2017, https://glm.io/130702 )
Pixelmator Pro: Bildbearbeitung mit maschinellem Lernen für "jedermann"   
(06.09.2017, https://glm.io/129910 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/