Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1008/77548.html    Veröffentlicht: 30.08.2010 12:12    Kurz-URL: https://glm.io/77548

Dell Streak im Test

Halb Handy, halb Tablet

Riesensmartphone oder Mini-Tablet? Mit Dells Android-Smartphone Streak lässt sich nicht nur twittern, surfen und mailen, sondern auch telefonieren. Doch sein veraltetes Betriebssystem trübt den Spaß.

Dells Streak ist ein groß ausgefallenes Android-Mobiltelefon. Mit seinem 5-Zoll-Display bietet es deutlich mehr Platz als viele andere Smartphones. Von der Größe her ist das Smartphone eher zu den Internettablets zu zählen und wird von Dell auch so vermarktet. Die Telefoniefunktion erwähnt Dell kaum.

Im Inneren des Tablets steckt ein Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit einer Taktfrequenz von 1 GHz. Die CPU ist schnell genug für das installierte Android 1.6. Zudem gibt es Bluetooth 2.1+EDR und WLAN nach 802.11b/g (2,4 GHz) und GPS-Empfang.

Das telefonietaugliche Tablet unterstützt zahlreiche Mobilfunkfrequenzen. Im GSM-Band sind es 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. UMTS wird laut Datenblatt auf 2.100, 900 und 850 MHz unterstützt. Für Telefonie und normalen Datenfunk (GSM/EDGE) ist das Gerät für fast alle Länder geeignet. Wer HSPA (W-CDMA) haben will (7,2 MBit/s up, 5,76 MBit/s down), kann es auf den für Europa wichtigen Frequenzen 2.100 und 900 MHz nutzen. Für die amerikanischen Kontinente sind 850 MHz gedacht. Mit EV-DO alias CDMA kann das Streak allerdings nichts anfangen.

Konstruktion

Auf den ersten Blick wirkt das Android-Gerät schön, schlicht und elegant. Mit 220 Gramm ist es für ein Tablet besonders leicht, für ein Mobiltelefon allerdings schwer. Es ist fast komplett in Schwarz gehalten, mit matter Oberfläche, einem Dell-Logo auf der Rückseite sowie einer vollverspiegelten Front, auf der auch drei Sensortasten untergebracht wurden.

Anschlüsse des Smartphone-Tablets

Das berührungsempfindliche 5-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Es zeigt ein sattes Schwarz und gute Farben. Gegen das AMOLED-Display des Nexus One kommt es allerdings nicht an. Geschützt wird das Panel von sogenanntem Gorilla Glas, das sich durch besonders hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen soll. Stabil wie ein Smartphone ist das Gerät dennoch nicht, schließlich ist das Display groß und das Gerät dünn. Vor allem beim Akkuwechsel drückt der Nutzer das Display aber ein, so dass kleinere Störungen sichtbar werden. Das gibt es auch bei den meisten Notebookdisplays: Wer hier draufdrückt, sieht Veränderungen in der Lichtverteilung. Es geht dabei aber nichts kaputt, das Panel hält dem Druck stand. Das Streak ist allerdings nicht so verwindungssteif wie ein Nexus One oder das iPhone. Selbst beim iPad ist es nicht so einfach, das Display einzudrücken. Folglich ist es nicht empfehlenswert, das Streak in der Hosentasche zu transportieren. Einige Nutzer berichten von gebrochenen Displays.

Der Touchscreen arbeitet kapazitiv, eine leichte Berührung mit dem Finger genügt, um ihn zu bedienen. Dafür funktioniert er nicht mit Handschuhen und nur wenige Stifte arbeiten mit kapazitiven Touchscreens. Neben dem Display befinden sich drei Android-typische Sensortasten für Zurück, Menü und den Hauptbildschirm. Der Knopf fürs Suchen fehlt. Echte Knöpfe gibt es auf der rechten Seite, wenn das Gerät hochkant gehalten wird, beziehungsweise oben, wenn es im Querformat gehalten wird, für das Ein- und Ausschalten, die 5-Megapixel-Kamera und die Lautstärke. Dell hat neben der hinteren Kamera auch eine VGA-Kamera vorn eingebaut, die nur für Videochatprogramme gedacht ist.

Die Kamera schnitt im Test nicht sehr gut ab. Die Bilder sind von weit schlechterer Qualität als beim iPhone 4. Da helfen auch die kleinen LEDs als Blitzlicht nichts. Der Lautsprecher befindet sich hinten am Gerät und ist ab mittlerer Lautstärke schon so stark verzerrt, dass es keinen Spaß macht, damit etwas anzuhören. Kopfhörer sind zum Musikhören also Pflicht.

Dafür gibt es einen 3-poligen Headsetanschluss (3,5 mm, Klinke). Der Headsetanschluss hat einen großen Nachteil: Im Hochkantformat steht er seitlich hervor, was unangenehm ist und langfristig vermutlich entweder die Buchse oder den Stecker beschädigt.

Dockanschluss per PDMI

Der Dockanschluss ist vor allem für die Synchronisation von Daten wichtig. Dell verwendet hier einen PDMI-Anschluss, der noch nicht besonders weit verbreitet ist. Er ähnelt dem iPhone-Dock-Stecker und bietet mehr als nur eine reine USB-Verbindung. Per USB meldet sich das Streak auf Wunsch als Wechseldatenträger beim Betriebssystem an. Über das Dock ist auch eine Videoausgabe möglich, allerdings hatten wir dieses Zubehörteil nicht.

Alles andere befindet sich hinter einem Deckel. Dabei ist die Akkudeckel-Verankerung Dell nicht gut gelungen. Wer den Deckel nicht exakt einsetzt, muss damit rechnen, dass er sich löst. Einen hörbaren Klick zur Verankerung gibt es leider nicht.

Mit der Konstruktion des Akkudeckels musste Dell Kompromisse eingehen, die nicht ideal sind. Der Micro-SDHC-Slot ist beispielsweise nicht bei aktivem Betriebssystem auswechselbar. Zwar kann die Karte ohne Entfernen des Akkus entnommen werden, aber ohne Deckel geht das Streak einfach aus. Die Option im Betriebssystem für das sichere Entfernen von Micro-SD-Karten ist damit eigentlich sinnlos. Dell legt dem Streak gleich eine 16 GByte fassende Micro-SDHC-Karte bei. Für das Tauschen der SIM-Karte (normale Größe, 2. Generation), muss auch der Akku ausgebaut werden, was aber fix geht.

Erstkontakt

Wer das Gerät das erste Mal anschaltet, wird von einem aufgeräumten und großen Startbildschirm begrüßt. In der Standardeinstellung gibt es insgesamt vier Startbildschirme, zwischen denen sich der Nutzer mit einer Wischgeste bewegen kann. Wer will, kann die Bildschirme auf sechs erweitern. Das ist mehr als genug Platz, um dort allerhand Anwendungen unterzubringen. Dazu gehören praktische Widgets wie die von Facebook oder Twitter, die auf einem typischen Smartphonedisplay stören würden, hier aber wegen der vergleichsweise enormen Größe des Displays gut platziert sind. Widgets oder Verknüpfungen werden auf den Startbildschirm gelegt, indem länger mit dem Finger auf einer Stelle verweilt wird. Entfernt werden sie, indem länger auf sie gedrückt wird und sie dann über die Menütaste gelöscht werden. Das Entfernen funktioniert also anders als bei typischen Android-Smartphones.

Große Tastatur ohne Umlaute

Auf der virtuellen Tastatur tippt es sich sehr gut - zumindest wenn vorrangig englisch geschrieben wird. Tasten für deutsche Umlaute fehlen beim Streak, obwohl genug Platz wäre. Smartphones mit echten Tastaturen besitzen hingegen häufig eigene Tasten für Umlaute. Da das Streak versucht, Wörter zu erkennen und vorzuschlagen, geht das Schreiben dennoch meist schnell, sofern nicht der erste oder zweite Buchstabe eines Wortes ein Umlaut ist. Praktisch ist der Nummernblock.

Ein bisschen Multitouch

Obwohl die virtuelle Tastatur groß ist, ist sie nicht multitouchfähig. So muss immer zuerst die Umschalttaste gedrückt werden und dann der Buchstabe - beides gleichzeitig geht nicht.

Dass es anders geht, zeigt der Browser: Hier kann mit einer Spreizgeste mit zwei Fingern hineingezoomt werden. In der Regel ist das Display aber so groß, dass auf Zoomen verzichtet werden kann. Schade: Ein Doppeltipp auf den Inhalt eines Browserfensters wird nicht unterstützt. Die Fotoanwendung unterstützt Multitouch ebenfalls, aber ausgerechnet bei der Multitouch-Vorzeige-App Google Maps geht das nicht. Diese Inkonsistenz verwirrt.

Wer will, kann die meisten Anwendungen auch hochkant nutzen. Beim Test hatten wir aber selten das Bedürfnis und hielten das Streak in typischer Tabletlage. Dabei kann es passieren, dass der Nutzer die Sensortasten an der rechten Seite versehentlich berührt. Das Streak unterstützt eine Hochkant- und eine Querformat-Lage - beim Nexus One sind es zwei Querformat-Lagen, es kann im Querformat um 180 Grad gedreht werden.

Angepasstes Betriebssystem und Anwendungen

Dell hat Android deutlich auf das Streak optimiert. Das dürfte der Grund sein, warum nur die Version 1.6 installiert ist. Aktuell ist Android in der Version 2.2. Vermutlich hat Dell mit dieser Version die Entwicklung begonnen und es dann zur Marktreife gebracht. Zu den Optimierungen gehört die anklickbare Statusleiste am oberen Displayrand. Normalerweise öffnet sich bei Android-Smartphones dort nur der Benachrichtigungsbereich.

Beim Streak sind auf der linken Seite der Statusleiste mit einem Klick alle Anwendungen in einer Übersicht vorhanden. Wie Anwendungen auf dem Streak organisiert werden, ist für den Android-Nutzer neu. Die Anwendungsübersicht ist zum Beispiel zweigeteilt. In der ersten Leiste lassen sich sieben Anwendungen unterbringen, die praktisch von überall aufgerufen werden können. Erst darunter kann auf Wunsch die gesamte Übersicht eingeblendet werden, durch die dann gegebenenfalls gescrollt werden muss. Das wirkt sehr durchdacht und zeigt, was ein Entwickler mit Android alles tun kann. Allerdings ist die Gesamtübersicht nicht rubriziert oder anderweitig unterteilt. Wer viele Anwendungen hat, muss sich durch die alphabetische Liste kämpfen. Zum Glück kann der Anwender die sechs Startbildschirme für seine eigene Ordnung nutzen.

Die Übersicht der Startbildschirme ist entweder zugänglich, indem der Nutzer über den Bildschirm nach links oder rechts wischt, oder einen weiteren Knopf in der Statusleiste drückt. Auch längeres Drücken der Home-Taste ruft die Übersicht auf. In diesem Popup lassen sich die Bildschirme erweitern oder reduzieren. Außerdem sind die zuletzt verwendeten Anwendungen sichtbar.

In der Statusleiste finden sich zudem ein Menü für die Verbindung mit einem Rechner, Nachrichten über Updates sowie ein Popup für Alarm, Flugmodus und diverse drahtlose Verbindungen. Ganz rechts befindet sich noch die Uhrzeit samt Datum, der Bereich der Statusleiste ist allerdings nicht anklickbar. Es wäre schön, wenn die Alarmeinstellungen darüber erreichbar wären, statt sie bei den Netzeinstellungen unterzubringen. Die Startbildschirme funktionieren nur im Querformat.

Im Querformat fällt zudem auf, dass Popups nur einen Teil des Bildschirms nutzen, so dass der Anwender unnötig scrollen muss. Sie schließen sich zudem nicht automatisch, wenn der Anwender etwa auf ein Anwendungs-Icon des Startbildschirms klickt, er muss erst die Statusleiste an der entsprechenden Stelle antippen. Im Hochformat muss zwar seltener gescrollt werden, dafür fehlen Uhrzeit und Datum in der Statusleiste. Android-Smartphones zeigen normalerweise zumindest die Zeit im Hochformat in der Statusleiste.

Insgesamt wirkt die Statusleiste gut durchdacht. Die Vorteile liegen auf der Hand, der Anwender kann von jeder Anwendung aus direkt auf die einzelnen Startbildschirme, weitere Anwendungen oder auch die Einstellungen für die Funkeinheiten zugreifen. Dabei ist es egal, ob das Gerät im Hoch- oder Querformat bedient wird. Der Umweg über die Home-Taste entfällt. Schade ist allerdings, dass die Übersicht der zuletzt verwendeten Anwendungen nicht benutzt werden kann, um Programme zu beenden.

Eigenarten des Streak

Probleme waren selten. Einmal verhakte sich das Betriebssystem so sehr, dass das Streak neu gestartet werden musste. Zudem fiel der Browser durch Instabilität auf, was für ein Android-Smartphone ungewöhnlich ist.

Durch das alte Android 1.6 ruckeln Inhalte beim Scrollen manchmal. Das Betriebssystem und die Anwendungen reagierten aber immer schön schnell. Mit der Android-Version 1.6 hat sich Dell weitere Nachteile eingehandelt. Vor allem dann, wenn Anwendungen ein aktuelles Android voraussetzen. Google Earth lässt sich somit nicht auf dem Streak installieren. Das ist schade, denn gerade mit dem großen Display würde diese Anwendung Spaß machen. Dasselbe gilt für Firefox für Android: Der Fennec-Browser in der Version 2 braucht mindestens Android 2.0.

Ein Update auf eine höhere Android-Version komme, verspricht Dell, will sich aber weder auf einen Erscheinungstermin noch auf eine Versionsnummer festlegen. Wer unbedingt Android 2.x braucht, muss sich gedulden.

Durch den Einsatz von Android 1.6 fehlen dem Tablet einige Funktionen. Dazu gehören Tethering, die Möglichkeit, einen Access Point zu betreiben, Unterstützung für Flash und animierte Hintergrundbilder. Flash-Unterstützung kündigt Dell für die Zukunft explizit an. Eine Exchange-Unterstützung gibt es beim Streak nur über die Anwendung Touchdown, die allerdings nur als Testversion installiert ist.

Probleme mit Anwendungen

Hier und da zeigte sich bei Anwendungen, dass sie nicht an das sehr große Display von Android angepasst worden waren. Das ist nicht unbedingt Dells Schuld, zeigt aber, welche Probleme mit ungewöhnlichen Auflösungen zu erwarten sind. Der Käufer eines Streak muss einfach damit rechnen, dass entweder einzelne Bedienelemente absurd groß sind oder Leerräume existieren.

Bei Opera Mini wird das Mehr an Platz vor allem für größere Icons verschwendet. Wetter.Info, Android Lightsaber, Currency Converter, Bubble Popper gehören zu den Programmen, die nicht den gesamten Bildschirm ausfüllen. Manchmal funktioniert eine Anwendung zwar, sieht aber sehr hässlich aus. Bei Classic Jewels und Newsroom sind zum Beispiel die Ebenen verschoben. Beides sind Anwendungen, die für die Hochkantlage optimiert wurden.

Manchmal gibt es Probleme, weil es keinen Fünf-Wege-Ball gibt oder die Suchtaste fehlt. Anwendungen, die darauf setzen, sind dann nicht bedienbar. Dazu gehört Solitaire.

Das Streak als übergroßes Telefon

Ein Fehler im Android Market sorgt dafür, dass im Hochformat keine Scrollfunktionen funktionieren. Wer also im Hochformat die Liste mit neuen Applikationen durchstöbern will, muss das Gerät im Querformat benutzen. Im Hochformat wird immer nur eine Bildschirmseite angezeigt. Dieser Fehler ist besonders lästig, wenn der Nutzer bereits im Querformat viel gescrollt hat und das Gerät versehentlich so hält, dass die Software in den Hochformatmodus wechselt. Dann springt die Software zum Beginn der Liste - und der Nutzer muss von vorne mit dem Scrollen beginnen.

Telefonieren mit dem Streak

Als Tablet hat das Dell Streak eine angenehme Form und Größe, doch das Telefonieren mit dem Gerät ist eine seltsame Erfahrung. Der Nutzer hält ein regelrechtes Monster an sein Ohr und überlegt unweigerlich, wie lächerlich er damit für andere aussehen mag. Erinnerungen an Nokias Totally Sidetalkin' werden wach, ganz so schlimm ist es allerdings nicht.

Das Wählen von Rufnummern mutet eigenartig an, denn die Tasten sind absurd groß für den typischen Smartphonenutzer, das gilt übrigens auch für den Taschenrechner. Außerdem ist der Startbildschirm irritierenderweise immer zunächst im Querformat, erst wenn die Telefon-App gestartet wird, dreht sich der Bildschirminhalt ins Hochformat. Dieser Wechsel geht aber immerhin schnell. Zudem muss der Anwender relativ laut ins Streak sprechen, sonst kommt beim Gegenüber nur abgehackter Ton an. Spaß macht das Telefonieren mit dem Gerät nicht.

Mitgeliefertes Zubehör und Fazit

Dells Streak ist bereits im Handel verfügbar. Die Kombination aus Smartphone und Tablet kostet ohne Vertrag und ohne SIM- oder Netlock etwa 600 Euro. Dell legt eine 16-GByte-Micro-SD-Karte bei, eine kleine Schutztasche, ein In-Ohr-Headset, ein USB-Kabel und ein USB-Netzteil. Beim Netzteil kann der Stecker ausgetauscht werden. Unserem Testgerät lagen ein zweipoliger Eurostecker (Typ C) und der britische Stecker Typ G bei.

Fazit

Dells Streak ist nicht für typische Smartphonebenutzer gedacht. Es ist vielmehr ein Gerät für Nutzer, die immer und überall online sein wollen - mit einem gewissen Komfort, aber bei geringen Ausmaßen. Das Display ist schön groß, so dass auch die virtuelle Tastatur gut funktioniert. Die fehlenden Direkttasten für Umlaute nerven beim Tippen allerdings ebenso wie die inkonsistente Bedienung der Anwendungen. Die Spreizgeste funktioniert beispielsweise beim Browser zum Zoomen, nicht aber bei der Google-Maps-Anwendung.

Dieses brachliegende Potenzial ist ärgerlich, hoffentlich kommt bald ein Update auf Android 2.2. Wer Android wirklich nutzen will, wartet lieber ab. Zudem muss der Käufer eines Streak damit rechnen, dass nicht alle Anwendungen ausreichend an die hohe Displayauflösung des Gerätes angepasst werden.

Mit dem Streak erhält der Nutzer ein Surf-Tablet mit typischen Android-Funktionen. Wer das Gerät aber mit anderen Anwendungen verwenden will, wird derzeit nicht viel Freude damit haben. Das Fehlen eines 5-Wege-Navigators macht sich hier negativ bemerkbar.

Wer unterwegs vor allem E-Mails liest, mit Facebook und Twitter herumhantiert und im Web surft, findet im Streak ein Tablet, das fast ein Netbook mit UMTS ersetzen kann. Selbst fürs Schreiben kürzerer Texte reicht das Streak aus. Bei größeren Texten wird es aber im Vergleich zu einem Netbook anstrengend. Dafür kann das Streak auch zum Telefonieren benutzt werden, was mit einem Netbook in der Regel schlecht ist. Und wer nicht mit einem Streak am Ohr gesehen werden will, kann ja mit einem unauffälligen Headset telefonieren. [von Ingo Pakalski und Andreas Sebayang]  (ase)


Verwandte Artikel:
Dell Streak: Android-Tablet mit Telefonfunktion vorgestellt   
(26.05.2010, https://glm.io/75355 )
iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten   
(10.11.2017, https://glm.io/131043 )
Echo Show vs. Fire HD 10 im Test: Alexa, zeig's mir!   
(23.11.2017, https://glm.io/131277 )
Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020   
(08.09.2017, https://glm.io/129944 )
E-Mail-Clients für Android: Kennwörter werden an App-Entwickler übermittelt   
(06.03.2018, https://glm.io/133172 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/