Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1007/76534.html    Veröffentlicht: 18.07.2010 12:46    Kurz-URL: https://glm.io/76534

Motorolas Antwort

Inoffizielle Android-Firmware macht Smartphones nicht kaputt

Motorola betont, dass Smartphones des Herstellers nicht unbrauchbar werden, wenn eine inoffizielle Android-Firmware installiert wird. Zuvor gab es entsprechende Vermutungen, weil die Installation einer angepassten Firmware auf ein Android-Smartphone von Motorola technisch unterbunden wird.

In einer Stellungnahme Motorolas heißt es, dass sich ein Android-Smartphone des Herstellers in den Recovery-Modus schaltet, wenn eine angepasste und nicht von Motorola genehmigte Android-Firmware auf das Gerät gespielt wird. In diesem Modus kann dann eine von Motorola autorisierte Firmware wieder aufgespielt werden, um das Mobiltelefon weiter nutzen zu können.

Anlässlich des US-Marktstarts von Motorolas Droid X griffen viele US-Medien eine Stellungnahme des Herstellers vom Februar 2010 auf. Demnach unterbindet Motorola den Einsatz einer angepassten Firmware auf Android-Smartphones des Herstellers. Nähere technische Details von Motorola gab es dazu bislang nicht.

Es gab lediglich die Vermutung, dass Motorola dafür die Dienste eines Efuse-Chips im Gerät nutzt. Dieser überwacht bei jedem Start, ob es Veränderungen am Kernsystem gegeben hat. Der Einsatz der Efuse-Technik wurde nun Motorola nun offiziell bestätigt.

So ist es nicht möglich, eine angepasste Android-Firmware auf Motorolas Android-Smartphones einzusetzen. Damit will Motorola die Daten des Nutzers schützen und verspricht eine hohe Sicherheit, indem alle technischen und juristischen Anforderungen auch der Netzbetreiber erfüllt werden. Daher darf auf Motorolas Geräten nur eine vom Hersteller genehmigte Android-Firmware verwendet werden.  (ip)


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