Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1006/75520.html    Veröffentlicht: 02.06.2010 13:52    Kurz-URL: https://glm.io/75520

Motorola Flipout

Quadratisches Android-Smartphone mit Drehtastatur

Mit dem Flipout bringt Motorola ein neues Android-Smartphone auf den Markt. Das quadratische Mobiltelefon besitzt eine Hardwaretastatur mit einem ungewöhnlichen Drehmechanismus.

Die fünfzeilge QWERTY-Tastatur besitzt eine separate Zeile für Zahlentasten sowie einen 5-Wege-Navigator, um das Bewegen in Texten oder in Dokumenten zu vereinfachen. Falls der Nutzer die Tastatur nicht aufdrehen will, steht auch eine Bildschirmtastatur bereit, die sich über die Menütaste am Display aufrufen lässt. Dazu muss die Menütaste länger gedrückt gehalten werden.

Der TFT-Touchscreen liefert bei einer Bildschirmdiagonalen von 2,8 Zoll eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Zur Farbtiefe des Displays machte der Hersteller keine Angaben. Das Display beherrscht Multitouch und die typischen Kneif- und Spreizgesten zum Vergrößern und Verkleinern von Bildschirminhalten werden unterstützt. Unterhalb des Displays finden sich Knöpfe zum Aufruf des Programmmenüs und des Startbildschirms sowie ein Zurück-Knopf.

Als Betriebssystem kommt im Flipout das noch aktuelle Android 2.1 zum Einsatz. Auf insgesamt sieben Startbildschirmen lassen sich Widgets und Verknüpfungen ablegen. Auch dieser Neuling ist mit dem Motoblur-Dienst von Motorola ausgerüstet. Motoblur vereint die E-Mails und Nachrichten aus Facebook, Myspace und Twitter für einen besseren Überblick. Die neue Version von Motoblur erlaubt es, unerwünschte Nachrichten herauszufiltern.

Flipout kommt noch in diesem Monat auf den Markt

Motorola wirbt damit, dass der Android-Browser im Flipout Flash-Inhalte abspielen kann. Wie das realisiert wird, ist nicht bekannt. Denn die Flash-Unterstützung wurde erst mit Android 2.2 eingeführt. Der Programmspeicher ist 512 MByte groß und eine Micro-SD-Karte mit 2 GByte wird mitgeliefert. Der Steckplatz verkraftet Speicherkarten mit bis zu 32 GByte.

Die integrierte 3-Megapixel-Kamera bietet lediglich einen Digitalzoom, ein mittlerweile übliches Kameralicht ist nicht vorhanden. Für Ortungsfunktionen gibt es einen GPS-Empfänger und ein elektronischer Kompass ist auch dabei. Ergänzend zum Musikplayer ist ein UKW-Radio vorhanden und für den Kopfhöreranschluss gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Das UMTS-Mobiltelefon funkt auf allen vier GSM-Frequenzen und beherrscht GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s. Zudem wird Bluetooth 2.1 unterstützt, WLAN wird nicht geboten. Das Flipout wiegt 120 Gramm und misst 67 x 67 x 17 mm, wenn die Tastatur nicht aufgedreht ist. Mit einer Akkuladung kann im UMTS-Betrieb rund 4,5 Stunden und im GSM-Modus 6 Stunden lang telefoniert werden. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku rund 15 Tage durchhalten.

Noch im Juni 2010 will Motorola das Flipout auf den Markt bringen. Wie bei Motorola üblich, wurde der Preis für das Mobiltelefon noch nicht verraten.

Nachtrag vom 15. Juni 2010:

Statt im Juni kommt das Flipout in Deutschland erst im Juli 2010 auf den Markt. Es wird dann ohne Vertrag für 350 Euro angeboten.  (ip)


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