Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1003/74084.html    Veröffentlicht: 25.03.2010 11:19    Kurz-URL: https://glm.io/74084

The Witcher 2 und der Hass auf Menschen

Weiberheld Geralt steht erneut im Mittelpunkt der Handlung

Eine lebendige Fantasywelt, zwei mysteriöse Gegner - das polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red hat weitere Details zur Fortsetzung des Actionrollenspiels The Witcher verraten.

Der Hass auf Menschen vereint das Böse in The Witcher 2 - zumindest auf den allerersten Blick. Einer der beiden Obergegner, mit denen sich der vom Spieler gesteuerte weißhaarige Held Geralt herumschlagen muss, ist der Elf Iorveth. Der zweite hört auf den Namen Kingslayer. Von Anfang an soll klar sein, dass hinter der Allianz der beiden möglicherweise mehr steckt. So viel verrät das polnische Entwicklerteam CD Projekt Red jetzt über das Actionrollenspiel, das damit auch offiziell angekündigt ist. Eine Überraschung ist das nicht: Bereits im September 2009 war ein firmeninternes Video aufgetaucht, in dem Ingame-Grafik mit Tag- und Nachtwechseln, das dynamische Dialogsystem, die Kämpfe sowie die von Havok lizenzierte Physikengine zu sehen sind.

Die Engine ist nach Angaben der Entwickler von Grund auf neu programmiert. Besonders viel Wert hat das Team angeblich darauf gelegt, dass offene Spielewelten möglich sind; der Vorgänger war in weiten Teilen linear angelegt. Die Entwickler haben jetzt angekündigt, dass The Witcher 2: Assassins of Kings im 1. Quartal 2011 erscheint. Wahrscheinlich kommt es auch für Xbox 360 und Playstation 3 auf den Markt. Das Publishing in den USA übernimmt Atari, die Verhandlungen mit interessierten Firmen für die Distribution in Deutschland laufen noch.

Das Kampfsystem soll gegenüber dem Vorgänger vereinfacht werden, aber weiterhin stark auf Kombos setzen und sogar etwas taktischer werden, indem es mehr Freiheiten bei der Wahl der Angriffsarten zulässt. Einen großen Teil des Spiels soll der Spieler im Verbund mit vom Computer gesteuerten Begleitern verbringen - zu denen gelegentlich auch hübsche Frauen gehören sollen, für die sich Geralt wie im Vorgänger besonders interessiert.  (ps)


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