Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1003/73502.html    Veröffentlicht: 02.03.2010 08:33    Kurz-URL: https://glm.io/73502

Lichtriese mit F0,95 für Micro-Four-Thirds-Kameras

Fokussierung erfolgt manuell

Noktor hat ein Objektiv für Kameras mit Micro-Four-Thirds-Anschluss vorgestellt, das auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kurze Belichtungszeiten ohne Zusatzblitz ermöglichen soll.

Das "Noktor Hyperprime F0,95 50 mm" ist ein Festbrennweitenobjektiv, das am Micro-Four-Thirds-Anschluss mit dem zweifachen Cropfaktor dem Bildeindruck eines 100-mm-Objektivs entspricht.

Das Objektiv arbeitet mit einer Anfangsblendenöffnung von F0,95. Die kleinste Blende liegt bei F16. Ein Autofokus fehlt dem Objektiv, das ausschließlich per Hand scharfgestellt werden muss.

Die Naheinstellgrenze, die der Fotograf mindestens zum Motiv einhalten muss, um es scharfstellen zu können, liegt bei 0,6 Metern. Das Noktor Hyperprime besteht aus acht Linsen in sieben Gruppen und wiegt 480 Gramm. Der Filterdurchmesser beträgt 62 mm.

Das Noktor Hyperprime F0,95 soll besonders bei Szenen mit extrem wenig Licht zum Beispiel bei Kerzenlicht, bei Nachtaufnahmen oder in der Bühnenfotografie seine Stärken ausspielen. Hier ist künstliches Zusatzlicht etwa durch einen Blitz unerwünscht oder gar verboten. Da die Micro-Four-Thirds-Kameras auch filmen können, lassen sich mit dem Hyperprime auch entsprechende Nachtszenen drehen, ohne die Lichtempfindlichkeit des Sensors und damit das Rauschen hochzudrehen.

Das Objektiv soll ab Mitte April ausgeliefert werden und kostet 750 US-Dollar.  (ad)


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