Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1002/73177.html    Veröffentlicht: 16.02.2010 19:28    Kurz-URL: https://glm.io/73177

Openpeak: Tablet mit 7-Zoll-Display und Intels Moorestown

Umfangreich ausgestattetes Tablet soll noch 2010 erscheinen

Der US-Hersteller Openpeak - stets um ein "offen" in Namen bemüht - hat mit dem "Opentablet 7" sein aktuelles Produkt vorgestellt. Das kompakte Gerät soll eines der ersten Tablets mit Intels nächster Atom-Plattform werden und nahezu alles beherrschen, was derzeit angesagt ist.

Anders als Apples iPad, das ganz auf die Zusammenarbeit mit iTunes und dessen Apps ausgerichtet ist, hat das Opentablet 7 zahlreiche Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten. Dazu zählen Ports für HDMI und USB sowie ein Steckplatz für MicroSD. Vernetzt werden kann das Gerät per WLAN nach 802.11n sowie Bluetooth 2.1. Über die Telefonfunktionen schweigt sich Openpeak weitgehend aus, die Rede ist nur von "cellular connectivity". Ob darunter auch UMTS alias 3G für mobiles Surfen zu verstehen ist, steht noch nicht fest.

Auch die Bildschirmauflösung gibt der Hersteller noch nicht preis, nur die Größe: Mit 7 Zoll ist das Tablet kleiner als das iPad mit seinen 9,7 Zoll und liegt genau zwischen den Archos-Tablets mit 5 oder 9 Zoll. Das kleine Display ermöglicht recht kompakte Maße, die mit 22,9 x 12,7 Zentimetern Grundfläche auch noch in Jackentaschen passen. Zudem soll das Gerät nur 1,5 Zentimeter dick sein, das Gewicht gibt Opentablet mit 522 Gramm an. Der Kleinrechner besitzt gleich zwei Kameras, eine für Videos und eine für Fotos, zu deren Daten gibt es aber auch noch keine Angaben.

Angetrieben wird das Opentablet von Intels Moorestown-Plattform, die 2010 erscheinen soll. Intel vereinigt damit alle Prozessor-, Grafik- und I/O-Funktionen auf nur zwei Chips, die zudem deutlich sparsamer sein sollen als die bisherigen Lösungen mit Atom-Architektur. Dass sich daraus auch voll mobile Geräte bauen lassen, hatte der Chiphersteller zuletzt auf der CES 2010 mit einem Smartphone-Prototypen von LG gezeigt. Das Opentablet arbeitet mit einer eigenen Benutzeroberfläche, die auf Flash basiert. Damit sollen Drittentwickler sehr einfach eigene Anwendungen erstellen können.

Einen Preis und einen Liefertermin nannte das Unternehmen noch nicht, aber: In der zweiten Hälfte des Jahres 2010 soll das Gerät auf den Markt kommen. Dann ist auch mit zahlreichen anderen Smartphones mit der Moorestown-Plattform zu rechnen.  (nie)


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