Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1002/73082.html    Veröffentlicht: 12.02.2010 10:53    Kurz-URL: https://glm.io/73082

IBM Sonas speichert bis zu 14,4 Petabyte

Scale-Out-Speichersystem für mittlere und große Unternehmen

IBM hat unter dem Namen Sonas ein neues Storagesystem angekündigt, das eine virtuelle Speicherumgebung von Daten quer über Server- und Speichersysteme schaffen soll und bis zu 14,4 Petabyte in einem System unterbringt. Sonas steht dabei für Scale Out Network Attached Storage.

IBMs neues Speichersystem Sonas soll sehr große Datenmengen verwalten und dazu mit hoher Skalierbarkeit aufwarten. So soll sich Sonas leicht um zusätzliche Speicherkapazität erweitern lassen und insgesamt bis zu 14,4 Petabyte in einem System unterbringen.

Dabei kommt auch automatisierte Speicherklassifizierungstechnologie zum Einsatz, die in der Lage ist, mehr als eine Milliarde Dateien in wenigen Minuten zu scannen. Ebenso ist eine regelbasierte Klassifizierung auf Dateiebene bei großen Datenmengen möglich, so IBM. Das soll Organisationen in die Lage versetzen, einfacher zu kontrollieren, wo Daten liegen und wohin sie migriert werden.

IBM setzt bei Sonas auf das General Parallel File System (GPFS) und den Tivoli Storage Manager. Insgesamt können bis zu 256 Dateisysteme pro System verwaltet und bis zu 256 Snapshots pro Dateisystem angelegt werden. Alle Daten liegen dabei in einem globalen Namespace, verteilt auf zwei Schichten, je nach Zugriffshäufigkeit. Über das Netz kann per CIFS, NFS und FTP auf die Daten zugegriffen werden. Die verwendeten Festplatten werden per SAS oder SATA angeschlossen.  (ji)


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