Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/1001/72165.html    Veröffentlicht: 04.01.2010 20:10    Kurz-URL: https://glm.io/72165

Skiff Reader - 11,5-Zoll-Display für Zeitungen und Magazine

Skiff Service soll auch in andere Geräte integriert werden

Zusammen mit dem US-Mobilfunkanbieter Sprint und LG Display kündigt das New Yorker Unternehmen Skiff einen E-Reader mit 11,5-Zoll-E-Paper-Touchscreen an. Das Gerät wird eng mit einem dazu passenden Dienst von Skiff verknüpft.

Skiff will seinen E-Reader auf der in dieser Woche stattfindenden CES in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Es ist Skiffs erstes Gerät, das auf den eigenen Skiff Service abgestimmt ist.

Das Gerät ist in einem Magnesiumgehäuse untergebracht und verfügt über ein E-Paper-Display von LG Display, das auf einer Metallfolie aufgebracht und somit biegsam ist. So soll es im Vergleich zum herkömmlichen E-Paper-Display mit Glas besonders robust sein.

Das Display ist als Touchscreen ausgeführt und bietet eine Auflösung von 1.200 x 1.600 Pixeln beziehungsweise 174 Pixel pro Zoll. Wie viele Farben oder Graustufen das Display zeigt, gab Skiff nicht an. Das Gerät selbst misst 228,6 x 279,4 x 6,8 mm und bringt 498 Gramm auf die Waage, soll dabei aber mit einer Akkuladung rund eine Woche durchhalten. Das Aufladen des Akkus soll 2 bis 3 Stunden dauern.

Skiffs E-Reader verfügt über 4 GByte internen Speicher, von denen 3 GByte für den Nutzer zur Verfügung stehen. Er kann mit SD-Karten erweitert werden und auch ein USB-Anschluss ist vorhanden. Hinzu kommt ein integrierter Lautsprecher- und Kopfhöreranschluss.

Für den Onlinezugang per 3G sorgt in den USA Sprint, mit denen Skiff eine mehrjährige Vereinbarung geschlossen hat. Auch WLAN wird der Skiff Reader unterstützen. Das Gerät soll im Laufe des Jahres 2010 über Sprints Shops und die Website des Mobilfunkanbieters verkauft werden, aber auch andere Vertriebskanäle sind vorgesehen. Preise nannten die Partner noch nicht.

Verknüpft wird der Skiff Reader mit dem Skiff Service, über den Zeitungen, Magazine, Bücher und andere Inhalte vertrieben werden sollen. Skiff verspricht dabei optisch ansprechende Layouts, hochauflösende Grafiken und aufwendige Typographie sowie dynamische Updates.

Der Dienst soll künftig zudem in andere Geräte integriert werden. Dazu kooperiert Skiff nach eigenen Angaben mit diversen Herstellern.  (ji)


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