Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0912/71828.html    Veröffentlicht: 11.12.2009 14:23    Kurz-URL: https://glm.io/71828

Windows 7 kommt nirgends besser an als in Deutschland

Achim Berg macht keine Angaben zur Umsatzentwicklung

Der Microsoft-Deutschland-Chef freut sich, denn weltweit kommt Windows 7 nach seiner Aussage nirgends besser an als in Deutschland. Doch wie sich der Umsatz mit dem neuen Betriebssystems entwickelt hat, bleibt geheim.

Der Landeschef von Microsoft, Achim Berg, hat erklärt, das neue Betriebssystem Windows 7 komme nirgendwo besser an als in Deutschland. "Weltweit hat sich Windows 7 im ersten Monat mehr als doppelt so oft verkauft wie jeder Vorgänger. In Deutschland ist der Boom noch stärker. Nirgendwo kommt Windows 7 besser an als hier", sagte er der Rheinischen Post.

Auch für das Weihnachtsgeschäft ist Berg optimistisch. Doppelt so viele Menschen wollten zu diesem Fest einen neuen Computer kaufen als im Vorjahr, so der Landeschef. Auf weit mehr als 80 Prozent der Geräte werde Windows 7 vorinstalliert sein.

Oliver Kaltner, Microsoft Country Manager und in dieser Funktion zuständig für den Vertrieb von Windows in Deutschland, sagte Golem.de, dass die Bestellmengen im Handel schon im Vorfeld zehnmal so hoch lagen wie zum Launch der Vorgängerversion. "Wir gehen davon aus, bereits bis Weihnachten 90 Prozent der in den Handel gelieferten Ware verkauft zu haben." Genauere Angaben, besonders zur Umsatzentwicklung für Windows 7, waren von Microsoft Deutschland nicht zu erhalten.

Windows 7 war in den ersten Tagen nach Veröffentlichung auch in den USA deutlich häufiger über die Ladentheke gegangen als einst Windows Vista. Das hatten die NPD-Marktforscher Anfang November 2009 gemeldet. Demnach lag die Zahl der verkauften Boxen mit Windows 7 rund 234 Prozent höher als einst bei Vista. Aufgrund von Rabatten und anderen Werbeaktivitäten spiegelte sich das aber nicht entsprechend im Umsatz wider. So hatte Microsoft Windows 7 vorab in begrenzter Stückzahl zu Sonderkonditionen verkauft. Microsoft machte in den USA in den ersten Tagen mit dem neuen Windows 82 Prozent mehr Umsatz als mit Vista.

 (asa)


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