Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0911/71234.html    Veröffentlicht: 16.11.2009 18:27    Kurz-URL: https://glm.io/71234

Chumby One - Internet-Radiowecker mit WLAN und Widgets

Leistungsfähiger als der Chumby Classic und im eigenen Design

Chumby Industries liefert seit kurzem seinen Internet-Radiowecker Chumby One aus. Der kleine Embedded-Computer verfügt über einen 3,5-Zoll-Touchscreen und kann mit kostenlosen Widgets im Funktionsumfang erweitert werden.

Der Hersteller beschreibt Chumby One als ständig aktives kleines Fenster zum Internetleben. Es liefert unter anderem die Uhrzeit, Wetterberichte, Nachrichten, Aktienkurse, Klatsch und Tratsch, Fotos, Podcasts, Internetradio, Videostreams und Spiele. Der Funktionsumfang soll ständig erweitert werden.

Wie beim weiterhin angebotenen Vorgänger Chumby Classic erfolgt die Funktionserweiterung über die auch für den Chumby One kostenlos zum Download angebotenen Widgets. Mittlerweile gibt es rund 1.500 davon, verteilt auf 30 Kategorien.

Dienste, die mit einem Widget auf den Chumby-Geräten vertreten sein wollen, müssen dafür bezahlen, während die Widgets für die Nutzer immer kostenlos sind. Nutzer können die Widgets am PC auswählen, ihr Chumby-Gerät lädt es dann herunter und installiert es.

Auch der rund 14 cm breite, 9 cm hohe und knapp 8 cm lange Vorgänger Chumby Classic wurde bereits über einen 3,5-Zoll-Touchscreen mit dimmbarem Backlight bedient. Auch der Beschleunigungssensor ist beim Chumby One wieder mit dabei.

Der rund 10 cm breite wie hohe und rund 9 cm lange Chumby One wirkt kompakter als der Classic. Zudem sieht er moderner aus, verfügt über einen FM-Radiotuner und kann mittels eines optionalen Akkus bei Stromausfall eine Stunde durchhalten.

Der Chumby One verfügt über eine USB-2.0-Schnittstelle, beim Chumby Classic sind es zwei. Auch beim Ton gibt es beim neuen Gerät nur Mono statt Stereo. Wer Stereo will, muss einen Kopfhörer anschließen.

Dafür kommt im One ein schnellerer ARM-Prozessor mit 454 MHz statt 350 MHz zum Einsatz. Beim Speicherausbau verfügen beide Geräte über 64 MByte SDRAM, statt eines 64-MByte-NAND-Flashspeichers steckt im Chumby One eine interne 2-GByte-MicroSD-Speicherkarte.

Über WLAN nach 802.11b/g finden sowohl der One als auch der Classic ins heimische Netzwerk und darüber auch ins Internet. Ethernet lässt sich über USB-Ethernet-Adapter nachrüsten.

Der Chumby One kann seit kurzem direkt über Chumby Industries bestellt werden, der Preis liegt bis Ende November 2009 bei rund 100 US-Dollar und soll später auf rund 120 US-Dollar steigen. Der Chumby Classic kostet weiterhin 200 US-Dollar, sein Retrogehäuse gibt es aber nun in mehr Farben.  (ck)


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