Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0004/7098.html    Veröffentlicht: 03.04.2000 09:50    Kurz-URL: https://glm.io/7098

High-Tech-Flaute: Erstes Opfer Jobs & Adverts?

Jobs & Adverts reduziert Preisspanne auf 23 bis 27 Euro

Die an den Frankfurter Neuen Markt strebende Jobs & Adverts AG senkt die Preisspanne zur Ausgabe ihrer Aktien auf 23 bis 27 Euro. Die Bewertung von vergleichbaren Internetunternehmen habe sich seit Festsetzung der Preisspanne von Jobs & Adverts deutlich reduziert. Deshalb habe das Unternehmen gemeinsam mit den Konsortialbanken beschlossen, die Bookbuilding-Spanne von ursprünglich 35 bis 40 Euro auf 23 bis 27 Euro zu reduzieren.

Aus rechtlichen Gründen muss die Zeichnungsfrist daher um einen Tag verlängert werden. Sie endet dementsprechend am Dienstag, den 4. April 2000. Der erste Handelstag der Jobs-&-Adverts-Aktie am Neuen Markt soll der 6. April 2000 sein.

"Das Marktumfeld für Internetaktien hat sich in der letzten Woche leider rapide verändert. Im Interesse einer positiven Entwicklung des Kurses der Jobs-&-Adverts-Aktie haben wir daher die Preisspanne nach unten angepasst. Trotz der reduzierten Preisspanne wird Jobs & Adverts im Rahmen des IPO genügend neues Kapital zufließen, um die geplante europäische Expansionsstrategie uneingeschränkt durchzuführen", so Dr. Roland Metzger, Vorstandsvorsitzender der Jobs & Adverts AG.

Bereits im letzten Jahr hatte ein angespannter Markt für eine Verschiebung des IPOs der Jobs & Adverts AG geführt.  (ji)


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