Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0911/70903.html    Veröffentlicht: 03.11.2009 10:15    Kurz-URL: https://glm.io/70903

Skype veröffentlicht Linux-Client als Open Source

Chat- und Telefonie-Protokoll bleibt proprietär

Skype plant, Teile seiner Client-Software für Linux unter einer bislang unbekannten Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen. Damit soll die Entwicklung für verschiedene Distributionen und grafische Bibliotheken vereinfacht und vereinheitlicht werden.

Skype-Entwickler Berkus hat die Veröffentlichung der Sourcen des grafischen Teils des Linux Clients von Skype offiziell angekündigt. Laut Berkus soll damit die Anpassung des Clients an unterschiedliche Linux-Distributionen leichter fallen und die Weiterentwicklung auch an andere Plattformen schneller vorangetrieben werden.

Das darunterliegende Chat- und Telefonie-Protokoll bleibt aber weiterhin proprietär. Auf Anfrage eines Bloglesers bestätigte Berkus, dass wesentliche Teile der Skype-Software weiterhin als Closed-Source-Bibliotheken mitgeliefert werden. Auf diese Bibliotheken soll dann die quelloffene grafische Oberfläche zugreifen können.  (jt)


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