Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0908/69274.html    Veröffentlicht: 24.08.2009 09:34    Kurz-URL: https://glm.io/69274

Facebook-Chef Zuckerberg plant viele Neueinstellungen

Mark Zuckerberg nutzt Wirtschaftskrise, um Belegschaft zu erweitern

Facebook will die Beschäftigtenzahl in diesem Jahr noch um bis zu 50 Prozent erhöhen. Die wirtschaftliche Lage sei dafür derzeit sehr günstig, da es kaum Neueinstellungen in der Branche gebe.

Das Social Network Facebook plant, die Belegschaft in diesem Jahr um bis zu 50 Prozent zu erweitern. "Niemand sonst hat Neueinstellungen durchgeführt", sagte Firmenchef Mark Zuckerberg der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die ökonomische Situation sei deshalb äußerst günstig, um Leute zu engagieren. Facebook hat gegenwärtig 1.000 Beschäftigte.

Zuckerberg, der persönlich äußerst bescheiden lebt, versucht die Ausgaben trotz aller Erfolge niedrig zu halten. Im Mai 2009 war das Unternehmen in ein altes Gebäude mit halbfertigem Zementboden im kalifornischen Palo Alto gezogen, das der Firmenchef als "eine große Garage" bezeichnete. Er wollte damit an die Anfänge der Firma erinnern.

Um Geld zu sparen, hätten die Facebook-Beschäftigten die meisten Kabel selbst verlegt. Im Essensraum steht noch ein alter Kran, der aus Kostengründen nicht entfernt wurde. Facebook-Mitarbeiter erhalten jedoch drei freie Mahlzeiten am Tag.

Aufsichtsratsmitglied Marc Andreessen erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar für Facebook. Von der russischen Investmentfirma Digital Sky Technologies erhielt das Unternehmen im Mai 2009 ein Investment über 600 Millionen US-Dollar. Damit wurde Facebook mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet. Zuckerberg strebt 1 Milliarde Nutzer an, sagte er.  (asa)


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