Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0904/66769.html    Veröffentlicht: 28.04.2009 13:08    Kurz-URL: https://glm.io/66769

Probook: Günstige Geschäftskundennotebooks von HP

Suse-Linux auf einigen Probooks installiert

Elitebook, Compaq und die neuen Probooks sind im Notebookbereich künftig die Geschäftskundenangebote von Hewlett-Packard. Das Probook soll vor allem den günstigeren Bereich mit einem 17-, 15- und einem 14-Zoll-Notebook abdecken.

Mit dem Probook erweitert HP das eigene Angebot um günstige Geschäftskundennotebooks. Die Probooks 4710s, 4510s und 4410s sind 17,3-, 15,6- und 14-Zoll-Notebooks mit Intel-Prozessoren. Wer eine AMD-CPU möchte, greift zum ähnlichen Probook 4515s und 4415s. Alle Notebooks können mit bis zu 8 GByte DDR2-Speicher ausgestattet werden.

Eine weitere Gemeinsamkeit der neuen Probooks sind die 16:9-LED-Displays. Sie gehören zu den Brightview-Displays, was bei HP ein anderes Wort für Glanzdisplays ist. Das 17-Zoll-Gerät bietet eine Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln, die von einer Radeon HD 4330 angesteuert werden. Bei den anderen Geräten beträgt die Displayauflösung 1.366 x 768 Pixel, die entweder von einer Radeon HD 4330 oder von Intels Grafikkern X4500HD (Chipsatzgrafik) angesteuert werden. Zum Anschluss externer Monitore bietet HP beim Probook neben einem VGA-Ausgang auch HDMI-Ausgänge an.

Das Gewicht beim 17-Zoll-Modell liegt laut HP bei knapp 3,1 kg. Das 15-Zoll-Modell wiegt 2,6 kg. Das 14-Zoll-Modell kommt auf 2,27 kg mit und 2,04 kg ohne optisches Laufwerk.

Einige Notebooks wird es auch mit Blu-ray- und Mobilfunktechnik geben. Als Betriebssystem kommt in der Regel Windows Vista zum Einsatz. 64-Bit-Versionen von Vista werden unterstützt, aber nicht mit dem Notebook ausgeliefert. Teilweise ist über das Downgrade-Recht auch Windows XP Professional vorinstalliert. Außerdem bietet HP einige Modelle mit Novells Suse Linux Enterprise Desktop 11 an. In den USA können HP-Notebooks vom Anwender selbst konfiguriert werden. In Deutschland ist das nicht möglich, es wird also weniger Auswahl geben.

Die Preise für die neuen Notebooks fangen bei 529 US-Dollar an. Das 17-Zoll-Modell kostet 899 US-Dollar mit der Grundausstattung. HP Deutschland konnte auf Nachfrage noch keine Details zum Probook für den deutschen Markt nennen, da unter anderem die Preise und die Verfügbarkeiten noch nicht feststehen. Eine Ankündigung für den deutschen Markt soll aber demnächst folgen.  (ase)


Verwandte Artikel:
HP und Fujitsu: Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019   
(07.02.2018, https://glm.io/132633 )
Elitebook 800 G5: Neue High-End-Geschäftskunden-Notebooks mit Quadcore-CPUs   
(07.02.2018, https://glm.io/132632 )
Inspiron 17 (5775): Dell hat günstiges 17-Zoll-Notebook mit Ryzen   
(05.03.2018, https://glm.io/133140 )
Toshiba Portégé X30-E: Business-Notebooks bekommen neue CPUs und doppelten RAM   
(02.03.2018, https://glm.io/133102 )
Matebook X Pro im Hands on: Huaweis Notebook kommt mit Nvidia-Grafikkarte   
(25.02.2018, https://glm.io/132978 )

Links zum Artikel:
Hewlett-Packard (.com): http://www.hewlett-packard.com
HP: http://www.hewlett-packard.de/

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/