Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0904/66592.html    Veröffentlicht: 21.04.2009 08:18    Kurz-URL: https://glm.io/66592

Sony stellt Beamer mit 45 mm Höhe vor

Sony schließt sich Beamer-Qualitätsstandard an

Sony hat sich entschlossen, erstmalig bei seinen Projektoren nicht nur die Helligkeit, sondern als Qualitätsmerkmal auch die Farblichtleistung anzugeben. Zunächst sind davon nur Businessprojektoren der M-Serie betroffen. Diese sind nur 45 mm hoch.

Viele Qualitätskriterien besaßen Käufer von Projektoren bislang nicht. Einen Projektor nur nach seiner Helligkeit und dem Kontrastverhältnis zu beurteilen, reicht nicht aus, um die Bildqualität anhand von Messwerten einzuordnen. Mit der Farblichtleistung ("Color Light Output", kurz CLO) kommt ein Kriterium dazu, mit dem die Qualität eines Projektors besser beurteilt werden kann.

Die Weißlichtleistung, die in ANSI-Lumen angegeben wird, verführt die Projektorhersteller zu Tricks, die zulasten der Farbintensität gehen. Die Folge sind flaue und sehr helle Bilder. Mit der Farblichtleistung wird die Intensität der einzelnen farbigen Lichtanteile eines projizierten Bildes gemessen. Um sie zu messen, wird in einer Dunkelkammer auf die Leinwand eine Farbmatrix projiziert. Sie besteht aus dreimal neun Farbfeldern. Sie werden mit einem Spektrometer vermessen. Das Ergebnis sind die Helligkeiten der einzelnen Farbfelder. Summiert ergeben sie einen Wert, die Farblichtleistung. Ihre physikalische Einheit sind Lumen. Weichen Farblichtleistung und Helligkeit voneinander ab, werden Bilder tendenziell nicht farbgetreu abgebildet.

Die beiden neuen Sony-Projektoren der M-Serie sind mit 45 mm sehr flach gehalten. Die LCD-Projektoren erreichen eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und eine Helligkeit von 2.000 ANSI-Lumen. Der Farbhelligkeitswert der beiden Projektoren der M-Serie beträgt 2.500 Lumen.

Das Kontrastverhältnis der M-Serie liegt bei 650:1. Das Topmodell ist der VPL-MX25, mit dem auch über WLAN (802.11.a/b/g) oder über ein eingestecktes USB-Medium präsentiert werden kann. Durch die eingebaute Software Office Viewer können auch Microsoft-Office-Dokumente vom Stick aus präsentiert werden, ohne dass dafür ein Rechner notwendig ist. Mit dem eingebauten Windows Media Player kann der Anwender multimedial präsentieren und Audio- und Videodaten über PC, Netzwerk oder USB-Speichermedium streamen.

Im normal hellen Modus liegt der Geräuschpegel bei 38 dB(A). Wie auch der VPL-MX20 verfügt er über eine Composite- und eine Component-Schnittstelle sowie VGA. Die Projektoren messen 273 x 45 x 206 mm bei einem Gewicht von 1,7 kg.

Der VPL-MX20 soll ab Mitte April 2009 für rund 1.640 Euro in den Handel kommen. Der VPL-MX25 erscheint erst im Juni 2009 für rund 1.960 Euro.  (ad)


Verwandte Artikel:
Kurzdistanzprojektor im Hands on: Sonys Heimkino der Luxusklasse   
(11.01.2018, https://glm.io/132104 )
Mirraviz Multiview: Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln   
(12.01.2018, https://glm.io/132146 )
Sony LSPX-A1: 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung   
(10.01.2018, https://glm.io/132085 )
Nebula Capsule: Mobiler Android-TV-Projektor kostet 350 US-Dollar   
(09.01.2018, https://glm.io/132023 )
LG HU80KA: Tragbarer Minibeamer projiziert 4K-HDR-Bild auf 150 Zoll   
(08.01.2018, https://glm.io/132011 )

Links zum Artikel:
Sony: http://www.sony.de

© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/