Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0903/65994.html    Veröffentlicht: 18.03.2009 17:09    Kurz-URL: https://glm.io/65994

Job weg wegen Twitter?

Unbedachter Tweet könnte Arbeitsstelle gekostet haben

Eine Twitter-Nachricht könnte einen Arbeitnehmer in den USA um einen neuen Job gebracht haben. Kurz nachdem er ein Stelle bei Cisco angeboten bekommen hatte, twitterte er, er werde diese Arbeit wahrscheinlich hassen.

Eine unbedachte Äußerung im Netz kann zu mehr Popularität führen, als dem Autor lieb ist. Das musste ein Twitter-Nutzer in den USA feststellen, der in einem Tweet darüber nachdachte, ob er ein Jobangebot annehmen solle. "Cisco hat mir gerade einen Job angeboten! Jetzt muss ich den Nutzen eines dicken Gehaltsschecks dagegen abwägen, dass ich täglich nach San Jose pendeln und die Arbeit hassen werde", schrieb er.

Unglücklicherweise las ein Cisco-Mitarbeiter die Nachricht. "Wer immer der zuständige Mitarbeiter in der Personalabteilung ist. Bestimmt interessiert er sich sehr dafür, dass du die Arbeit hassen wirst. Wir hier bei Cisco kennen uns mit dem Internet aus", twitterte er süffisant zurück.

Ob Cisco dem Kandidaten abgesagt hat, ist nicht bekannt. Der scheint sich aber seinen Fehler zu Herzen genommen zu haben: Sein Twitter-Feed ist inzwischen nicht mehr öffentlich zugänglich.  (wp)


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