Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0903/65913.html    Veröffentlicht: 16.03.2009 08:51    Kurz-URL: https://glm.io/65913

OpenOffice.org 3.1 bringt zahlreiche Detailverbesserungen

Antialiasing soll die Grafikqualität verbessern

Die neuen Funktionen, die für OpenOffice.org 3.1 geplant sind, bringen die freie Office-Suite näher an den Funktionsumfang von Microsoft Office heran. Anwendungsübergreifend soll das Antialiasing für weniger pixelige Darstellungen von Grafiken sorgen. Vor allem die Chartdiagramme sollen davon profitieren.

Das Verschieben von Grafiken erzeugt ein Geisterbild des Bildes und nicht mehr wie bisher nur einen Umriss. Damit soll die Positionierung leichter werden. Eine ebenfalls programmübergreifende Änderung betrifft den Schreibschutz im Netzwerk. Bearbeitet ein Nutzer das jeweilige Dokument, soll der Schreibschutz dazu führen, dass es andere Anwender nicht auch aus Versehen öffnen und überschreiben können. Zudem wird der Benutzername angezeigt.

Texte können in OpenOffice.org 3.1 erstmals nicht nur unter- und durchgestrichen, sondern auch überstrichen werden. Dazu stehen mehrere Linientypen und Farben zur Wahl.

In der Textverarbeitung Writer wird markierter Text nicht mehr invertiert, sondern mit einer kontrastarmen, aber augenfreundlichen Hintergrundfarbe unterlegt. Das Kommentarsystem soll für OpenOffice.org 3.1 überarbeitet werden und erlaubt erstmals eine Kommunikation zwischen mehreren Kommentatoren. Ein Antwort-Knopf ermöglicht zum Beispiel, eine Anmerkung zu kommentieren. Die Suchfunktion der Textverarbeitung wird auf die Kommentarfelder erweitert.

In der Tabellenkalkulation Calc wird die Umbenennung eines Arbeitsblatts per Doppelklick möglich und die Zoomfunktion um einen Schieberegler für die Feinkontrolle ergänzt. Der Writer erhielt diese Funktion schon in der OpenOffice.org-Version 3.0. Formelhinweise werden in der neuen Office-Suite direkt neben der jeweiligen Zelle eingeblendet.

Im Präsentationsmodul Impress kam die Schriftgröße in OpenOffice 3.1 mit Hilfe von Knöpfen verändert werden und im Datenbankprogramm Base wird die SQL-Syntax farbig hervorgehoben. Die Farbschemata lassen sich manuell anpassen. In OpenOffice.org 3.1 sollen Makros und Scriptbefehle für die Erstellung einer Base-Datenbank ausreichen.

OpenOffice.org 3.1 ist noch nicht erschienen. Die Veröffentlichung ist für April 2009 geplant.  (ad)


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