Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0903/65905.html    Veröffentlicht: 14.03.2009 11:43    Kurz-URL: https://glm.io/65905

Opera Turbo für schnelleres Surfen

Kompression beschleunigt das Surfen mit geringer Bandbreite

Mit Turbo will Opera das Surfen mit geringen Bandbreiten beschleunigen. Wie bei Opera Mini werden dabei die Daten durch einen Proxy-Server bei Opera geschleust und durch Kompression die zu übertragende Datenmenge reduziert.

Opera Turbo soll den Zugriff auf Webseiten mittels Kompression bei geringer Bandbreite deutlich beschleunigen und zugleich Übertragungskosten sparen. Einmal aktiviert, zeigt Opera Turbo in der linken unteren Ecke die Kompressionsrate der aktuellen Website an.

Dabei setzt der Browserhersteller einen sogenannten "Opera Web Optimization Proxy" ein, der die Webinhalte komprimiert. Anders als bei Opera Mini kommt hier aber nicht die Opera Binary Markup Language zum Einsatz, so dass Layout und Text der Seiten unverändert bleiben. Bilder werden hingegen zum Teil deutlich komprimiert, mit sichtbaren Artefakten. Auch Techniken wie Ajax/XmlHttpRequests und Flash funktionieren, allerdings werden eingebettete Plug-in-Inhalte erst nach einem Klick angezeigt.

Inhalte, auf die mit einer per SSL verschlüsselten Verbindung zugegriffen wird, werden nicht über Operas Proxy geleitet.

Eine spürbarere Geschwindigkeitssteigerung gibt es allerdings nur bei geringen Bandbreiten. Opera rät daher, zum Testen die Bandbreite künstlich zu begrenzen, damit der Effekt von Turbo deutlich wird. Entsprechend eignet sich Turbo vor allem für Szenarien mit geringer Bandbreite, beispielsweise der mobilen Internetnutzung.

Opera Turbo soll in künftige Versionen von Operas Desktopbrowser integriert werden. Derzeit steht im Rahmen der Opera Labs eine Alphaversion von Opera 10 mit Turbo zum Download bereit.  (ji)


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Links zum Artikel:
Opera Labs - Turbo (.com): http://labs.opera.com/news/2009/03/13/

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