Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0002/6512.html    Veröffentlicht: 26.02.2000 18:20    Kurz-URL: https://glm.io/6512

SuSE und SGI rüsten Linux für Hochverfügbarkeit aus

Gemeinschaftsprojekt soll Linux-Server stabiler machen

Linux-Distributor SuSE und SGI gaben anlässlich der CeBIT 2000 den Start eines gemeinsamen Engineering-Projektes bekannt, das der Linux-Welt anwendungssicheres Computing erschließen soll.

Iris FailSafe, die Hochverfügbarkeits-Clustering-Software von SGI, soll in Zukunft nicht nur für die Unix-Variante Irix, sondern auch für Linux verfügbar sein.

Mit Iris FailSafe für Linux sollen die Kunden zwei oder mehr Linux-Server in einem Cluster so verbinden können, dass ein System automatisch die Last übernimmt, falls ein anderes ausfällt. Ein FailSafe-Cluster auf Linux-Basis soll jeden auftretenden Fehler überbrücken und die Anwendungsverfügbarkeit auf jenes Niveau heben, das für den Betrieb geschäftskritischer Anwendungen und Rechenzentren erforderlich ist. Die "Failover"-Fähigkeit ist innerhalb des weiteren Linux-Reifungsprozesses für kritische Business-Computing-Umgebungen eine wesentliche Größe.

Linux-Schöpfer Linus Torvalds kommentierte die Kooperation: "Hochverfügbarkeit ist ein wesentliches Teil im Puzzle. Auf High-Availability-Technologie zurückgreifen zu können, wird für Unternehmen, die Linux in Produktionsumgebungen einsetzen, immer bedeutender."

Der Quellcode soll kurz nach dem Projektstart offengelegt werden und unter GNU/GPL gestellt werden.  (ad)


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