Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0902/64972.html    Veröffentlicht: 02.02.2009 08:13    Kurz-URL: https://glm.io/64972

Bundesnetzagentur will Handygebühren senken

Minutenpreise von 8 Cent möglich

Mobiltelefonierer müssen vermutlich schon ab April 2009 deutlich weniger für ihre Gespräche in andere Handynetze zahlen. Die Entgelte unter den jeweiligen Anbietern T-Mobile, Vodafone oder O2 sollen durch die Bundesnetzagentur um zehn Prozent gesenkt werden.

Die Dienstleistungebühren unter den Mobiltelefongesellschaften sollen nach einem Bericht des Focus in einer Beiratssitzung der Bundesnetzagentur, die Ende März 2009 stattfindet, ab April des gleichen Jahres deutlich gesenkt werden. Die Entgelte liegen derzeit bei durchschnittlich 8,2 Cent pro Minute. Bis 2012 soll der Preis auf 7 Cent pro Minute sinken, schreibt der Focus mit Berufung auf Behördeninformationen.

Diese Dienstleistungsgebühren werden nicht 1:1 an den Kunden weitergegeben, sondern zusätzlich mit einem Gewinnaufschlag versehen, der mindestens 1 Cent pro Minute ausmacht. Durch die Senkung der Gebühren könnten aber auch die Kunden profitieren.

Dann wären Minutenpreise von 8 Cent möglich, schreibt der Focus. Die Telefongebühren für Handygespräche sind im europäischen Vergleich in Deutschland sehr hoch. Das Land liegt laut Bundesnetzagentur auf dem 12. Platz und damit hinter Österreich, Frankreich, Spanien und Großbritannien.  (ad)


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